Töchter-Mörder will sich Leben nehmen

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In diesem Autowrack starben die beiden Kinder.

Potsdam - Der Mordprozess gegen einen dänischen Vater, der seine beiden Töchter getötet haben soll, ist am Donnerstag in Potsdam unterbrochen worden. Der Angeklagte ist verletzt.

Nach Angaben des Staatsanwalts Peter Petersen soll der 40-Jährige in der Untersuchungshaftanstalt Brandenburg/Havel versucht haben, sich das Leben zu nehmen. Er konnte nicht zum Potsdamer Landgericht gebracht werden. Die Verletzungen seien aber nicht lebensgefährlich. Das Schwurgericht erwarte bis 11.00 Uhr einen Bericht von der Haftanstalt, sagte ein Sprecher. Danach solle über den weiteren Prozessverlauf entschieden werden.

Eigentlich sollte es am Donnerstag im Gericht zu einer Begegnung des Angeklagten und seiner Ex-Frau, der Mutter der Kinder, kommen. Die 40-Jährige war als Zeugin geladen.

Die Anklage wirft dem Dänen vor, seine Töchter im Alter von neun und zehn Jahren im Sommer 2011 während eines gemeinsamen Urlaubs in einem Waldstück an der Autobahn 24 bei Börnicke (Havelland) im Auto verbrannt zu haben. Der 40-Jährige hatte dies gestanden. Nach eigenen Angaben wollte sich der Mann zunächst zusammen mit den Kindern das Leben nehmen, flüchtete dann aber aus dem brennenden Wagen.

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