Zukunft des Autobauers

Daimler-CEO Källenius: Aufspaltung soll „vor feindlichen Übernahmen schützen“ - gefährlicher Irrtum?

Ola Källenius, Vorstandsvorsitzender der Daimler AG, nimmt an der Bilanz-Pressekonferenz der Daimler AG teil.
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Ola Källenius, Vorstandsvorsitzender der Daimler AG, bei einer Bilanzpressekonferenz.

Aus der heutigen Daimler AG sollen schon bald zwei eigenständige Unternehmen werden. Während CEO Ola Källenius damit Übernahmen verhindern will, ist ein Autoexperte gänzlich anderer Meinung.

Stuttgart - Der Autobauer Daimler spaltet den Konzern in zwei eigenständige Unternehmen auf. Durch die Trennung wird sich bei dem weltbekannten Autobauer einiges ändern. Die Pkw-Sparte soll zukünftig unter dem Namen Mercedes-Benz AG weiterhin Autos und Vans bauen und die Truck-Sparte soll als eigenständiges Unternehmen ebenfalls an die Börse. Laut Daimler-Chef Ola Källenius soll die Spaltung eine mögliche feindliche Übernahme verhindern. Ein Autoexperte ist jedoch anderer Meinung. Laut ihm mache die Spaltung die beiden Unternehmen für sich genommen deutlich angreifbarer. Er sieht die Gefahr jedoch nicht beim E-Auto-Pionier Tesla, sondern vermutet eher eine mögliche Übernahme durch den chinesischen Investor Geely. Auch eine Übernahme durch den Autobauer BMW, der bereits in der Vergangenheit Verknüpfungspunkte mit Daimler hatte, kommt laut dem Experten in Frage.

Wie BW24* berichtet, soll die Aufspaltung laut Daimler-CEO Källenius „vor feindlichen Übernahmen schützen“ - ein gefährlicher Irrtum?

Die Daimler AG baut bereits seit über 100 Jahren Autos und Lastwagen unter einem Dach (BW24* berichtete). Zukünftig sollen zwei Unternehmen das Erbe fortsetzen. *BW24 ist Teil des Ippen-Digital-Netzwerks.

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