Kooperation mit China und dem europäischen Ausland

Daimler und BMW verlagern Verbrenner-Produktion ins Ausland - Mitarbeiter bangen um ihre Jobs

Ein Daimler-Mitarbeiter mit einer Maske umfasst während der Arbeit in der Produktion den Mercedes-Stern auf einer Kühlerhaube.
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Daimler verlagert die Produktion seiner Verbrenner nach China - Mitarbeiter in Deutschland bangen um ihre Jobs.

Daimler und BMW wollen ihre Verbrenner künftig nicht mehr in Deutschland produzieren. Mitarbeiter fürchten sich vor einem weiterem Stellenabbau.

Stuttgart/Düsseldorf - Ab 2024 will Daimler hunderttausende Verbrennungsmotoren gemeinsam mit dem chinesischen Autobauer Geely produzieren - in China und Europa. Auch BMW kündigte in der vergangenen Woche bereits den kompletten Abzug des Verbrenners aus Deutschland an. Bis 2024 sollen die Motoren für Diesel und Benzin in Großbritannien und Österreich hergestellt werden. Durch die Verlagerung ins Ausland erhoffen sich die Autobauer vor allem Kosteneinsparungen. Mitarbeitern von Daimler stößt die Geely-Kooperation übel auf: In den deutschen Werken bangen Beschäftigte um ihren Arbeitsplatz. Im Laufe der Woche sind Protestaktionen gegen den drohenden Stellenabbau geplant - rund 170.000 Daimler-Angestellte wollen sich daran beteiligen.

Wie BW24* berichtet, ziehen Daimler und BMW ihre Verbrenner-Produktion aus Deutschland ab: „Mitarbeiter zittern“.

Daimler AG: Verzweifelte Mitarbeiter wollen eine ganze Woche gegen die Vernichtung ihrer Jobs protestieren (BW24* berichtete). *BW24 ist Teil des Ippen-Digital-Netzwerks.

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