Angespannte Lage

Daimler-Mitarbeiter planen Protestaktion am Donnerstag - Eskalation droht

 Ein "Durchfahrt Verboten"-Schild vor der Daimler-Konzernzentrale in Untertürkheim.
+
Die Mitarbeiter der Daimler AG planen eine Protestaktion für Donnerstag - die Lage droht zu eskalieren (Symbolbild).

Durch den drastischen Stellenabbau ist die Lage bei Daimler sehr angespannt. Die Mitarbeiter und der Betriebsrat planen eine Protestaktion für den kommenden Donnerstag.

Stuttgart - Die Daimler AG baut durch die Umstrukturierung auf die E-Mobilität und den strengen Sparplan durch die Corona-Krise massiv Stellen an vielen Werken ab. Die Lage zwischen der Belegschaft und dem Stuttgarter Autobauer wird immer angespannter. Am Donnerstag will der Betriebsrat und die Gewerkschaft IG Metall dem Daimler-Chef Ola Källenius symbolisch 170.000 Protest-Postkarten überreichen. Jede Karte steht dabei für einen Mitarbeiter des weltbekannten Konzerns. Wenn sich die Lage der Autobranche in den nächsten Monaten nicht bessert, sind weitere Protestaktionen der Mitarbeiter zu erwarten.

Wie BW24* berichtet, planen Daimler-Mitarbeiter einen direkten Protest bei Konzernboss Ola Källenius - Eskalation droht.

Die Daimler AG fährt durch die Corona-Krise, die Klimakrise und den Wandel zur E-Mobilität einen strengen Sparplan, der Tausenden Mitarbeitern den Job kosten soll (BW24* berichtete). *BW24 ist Teil des Ippen-Digital-Netzwerks.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Liebe Leserinnen und Leser,

wir bitten um Verständnis, dass es im Unterschied zu vielen anderen Artikeln auf unserem Portal unter diesem Artikel keine Kommentarfunktion gibt. Bei einzelnen Themen behält sich die Redaktion vor, die Kommentarmöglichkeiten einzuschränken.

Die Redaktion

Kommentare

Hinweise zum Kommentieren:
Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.