Trisomie 21

Darum ist ausgerechnet heute Welt-Down-Syndrom-Tag

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In Bayern leben schätzungsweise 4500 bis 7500 Menschen mit Trisomie 21.

Bayerns Gesundheitsministerin Melanie Huml (CSU) hat sich für einen Ausbau der Förderangebote auch für Erwachsene mit Down-Syndrom ausgesprochen. Aber warum ist eigentlich genau am 21. März Internationaler Tag des Down-Syndroms?

München - Dazu müssten entsprechende Förderzentren für Erwachsene mit geistiger Behinderung oder schweren Mehrfachbehinderungen geschaffen werden, sagte Huml am Montag in München mit Blick auf den Welttag des Down-Syndroms an diesem Mittwoch (21. März).

Derzeit leben im Freistaat laut Schätzungen zwischen 4500 und 7500 Menschen mit Down-Syndrom, ihre Bezeichnung als mongoloid gilt als politisch nicht korrekt. Experten gehen laut Huml davon aus, dass in Bayern jährlich 100 bis 200 Babys mit Down-Syndrom auf die Welt kommen. Mit dem Alter der Mutter steige auch die Wahrscheinlichkeit der Trisomie 21, wie das Down-Syndorm auch heißt, beim Kind: Bei einer 20-jährigen Frau liege die Wahrscheinlichkeit bei 1:1250, bei einer 40-Jährigen bei 1:90. Beim Down-Syndrom liegen entweder das gesamte 21. Chromosom oder Teile davon dreifach vor (sogenannte Trisomie), daher Trisomie 21.

Aus diesem Grund ist auch genau der 21. März oder 21.03. für den Welttag des Down-Syndroms ausgewählt worden, da bei den Betroffenen das Chromosom 21 3-fach vorhanden ist.

dpa

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