Hohes Unfallrisiko wegen Hitzeschäden

Äußerst gefährlich: Dauerhitze lässt Asphalt aufplatzen

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Aufgeplatzter Asphalt auf der A93.

Berlin - 18 Hitzeschäden hatte es 2014 auf deutschen Autobahnen gegeben und bereits jetzt im August ist die Zahl höher als im Vorjahr: 19 Schäden wurden bislang gezählt, die Folgen solcher Hitzeschäden: Äußerst gefährlich.

Die sommerliche Hitze hat auf den Autobahnen in Deutschland bislang in 19 Fällen gefährliche Schäden verursacht, bereits heute mehr als im vergangenen Jahr. Das gehe aus der Antwort der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage der Grünen im Bundestag hervor, berichtete die „Passauer Neue Presse“ am Freitag. Gezählt wurden sogenannte Blow-ups, also Stellen, an denen die Betonfahrbahn durch starke Hitze aufplatzt oder sich aufkantet. Im schlimmsten Fall entsteht eine Art Rampe - mit hohem Unfallrisiko. Wie hoch der Gesamtschaden ist, sei noch ni

cht bekannt.

2014 hat es demnach 18 Fälle solcher Schäden gegeben, ein Jahr zuvor sogar 30. Die meisten Schäden gab es dem Bericht zufolge im Süden, aber auch andere Bundesländer sind betroffen. Baden-Württemberg meldete sechs Fälle, Bayern vier, Berlin drei. In Brandenburg und Rheinland-Pfalz gab es je zwei Blow-ups, Niedersachsen und Sachsen-Anhalt hatten je einen Fall. Zu Hitzeschäden an Fahrbahndecken aus Asphalt - wie etwa Spurrillen - hat die Bundesregierung keine Informationen aus den Ländern.

Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt (CSU) hatte 2014 einen „Aktionsplan gegen Hitze-Blow-ups“ gestartet. Autobahnen sollen im Sommer stärker kontrolliert und Schäden schnell repariert werden.

dpa

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