Ohne Wissen der Besitzerin

Dealer versteckt zwei Kilo Haschisch in Rollstuhl

Madrid - Einen ungewöhnlichen Fall hatte die spanische Polizei aufzuklären: In einem Rollstuhl wurden zwei Kilo Haschisch gefunden. Doch die Rollstuhlfahrerin wusste von nichts.

Die spanische Polizei hatten einen Drogenschmuggler festgenommen, der zwei Kilogramm Haschisch im Sitzpolster eines Rollstuhl versteckt hatte. Wie das Innenministerium am Montag mitteilte, gehörte der Rollstuhl einer Frau, die mit einem Schiff von Ceuta, einer kleinen spanischen Exklave in Marokko, in die Hafenstadt Algericas fuhr. Der Mann war demnach mit demselben Schiff unterwegs und versteckte die Drogen ohne ihr Wissen. Ob er die Frau kannte, war zunächst unklar.

Spanien ist wegen seiner Nähe zu Nordafrika ein wichtiges Einfallstor für den europäischen Drogenmarkt. Das Land ist auch ein wichtiger Umschlagplatz für Kokain aus den ehemaligen Kolonien in Südamerika. Zu den kreativsten Drogenverstecken der vergangenen Jahre zählten Brustimplantate, eine Perücke, ausgehöhlte Ananas, ein Gipsbein und ein 42-teiliges Geschirrset.

AFP

Rubriklistenbild: © dpa

Das könnte Sie auch interessieren

Liebe Leserinnen und Leser,

wir bitten um Verständnis, dass es im Unterschied zu vielen anderen Artikeln auf unserem Portal unter diesem Artikel keine Kommentarfunktion gibt. Bei einzelnen Themen behält sich die Redaktion vor, die Kommentarmöglichkeiten einzuschränken.

Die Redaktion

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.