Frau beschmiert berühmtes  Delacroix-Gemälde

+
Der französische Präsident Francois Hollande steht neben dem Gemälde des französischen Malers Eugene Delacroix "Die Freiheit führt das Volk" bei der Einweihung des Louvre-Lens Museums Anfang Dezember 2012. Eine Besucherin hat das berühmte Werk beschädigt.

Paris - Eine Besucherin hat das berühmte Werk „Die Freiheit führt das Volk“ in dem neuen Museum Louvre-Lens beschädigt.

Die 28-jährige Frau hat am Donnerstagabend kurz vor der Schließung auf dem großformatigen Gemälde mit einem Marker herumgekritzelt. Die Schäden an dem Meisterwerk des französischen Malers Eugène Delacroix seien nur geringfügig, erklärte das Museum am Freitag. Ein Wächter und ein Besucher konnten die Frau zurückhalten.

Das Werk hängt seit Eröffnung der Louvre-Dependance in der nordfranzösischen Stadt Lens in der Galerie du temps, die am Freitag noch geschlossen blieb. Es zeigt die Nationalfigur der Franzosen, Marianne, als Anführerin des Volkes gegen die Obrigkeit bei der Pariser Juli-Revolution von 1830. Die Kulturikone gilt als Symbol der Freiheit. Der bewaffnete Junge rechts von ihr inspirierte den französischen Schriftsteller Victor Hugo zu seinem Welterfolg "Les Misérables", dessen Musical-Verfilmung als einer der großen Oscar-Anwärter dieses Jahres gilt. 

dpa

Liebe Leserinnen und Leser,

wir bitten um Verständnis, dass es im Unterschied zu vielen anderen Artikeln auf unserem Portal unter diesem Artikel keine Kommentarfunktion gibt. Bei einzelnen Themen behält sich die Redaktion vor, die Kommentarmöglichkeiten einzuschränken, um Missbrauch zu vermeiden.

Die Redaktion

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.