In Hamburg und Berlin

Demos für inhaftierte Greenpeace-Aktivisten

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In Berlin und Hamburg gingen fast 1000 Menschen auf die Straße

Hamburg - Fast 1000 Menschen haben am Samstag an Solidaritätsdemonstrationen in Hamburg und Berlin für die in Russland inhaftierten Mitstreiter der Umweltorganisation Greenpeace teilgenommen.

Weltweit hatte Greenpeace in mehr als 200 Städten in 43 Ländern zu solchen Kundgebungen aufgerufen, wie ein Sprecher sagte. Auch in München, Leipzig, Frankfurt/Main und Bonn wollten Greenpeace-Aktivisten auf die Straße gehen.

In Hamburg zogen die Demonstranten mit Laternen durch die Innenstadt Richtung russisches Generalkonsulat. „Lasst die Aktivisten frei - Schützt die Arktis!“, hieß es auf einem großen Banner. Die Polizei sprach von 500 Teilnehmern, Greenpeace von 600. In Berlin waren rund 350 Menschen mit Laternen, Trommeln und Trillerpfeifen von der Gazprom-Zentrale in der Markgrafenstraße über die Friedrichstraße zur Russischen Botschaft Unter den Linden unterwegs.

Das Greenpeace-Schiff „Arctic Sunrise“ und die 28-köpfige Crew sowie zwei Bildberichterstatter waren am 19. September nach einer Aktion gegen Ölbohrungen in der Arktis von russischen Behörden festgesetzt worden. Russland wirft den Aktivisten Rowdytum vor. Ihnen drohen deshalb bis zu sieben Jahre Haft. Nachdem die Aktivisten zunächst in Murmansk festgehalten wurden, warten sie seit Dienstag in St. Petersburg auf ihren Prozess. Die Demonstranten in Hamburg trugen Porträts der 30 inhaftierten Mitstreiter.

Demo für inhaftierte Greenpeace-Aktivisten - Bilder

Demo für inhaftierte Greenpeace-Aktivisten - Bilder

dpa

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