Touristen wurden gekidnappt

Deutsche in Kolumbien sollen freikommen

Bogotá - Die beiden in Kolumbien von linksgerichteten Rebellen verschleppten Deutschen können offenbar auf ihre baldige Freilassung hoffen.

Präsident Juan Manuel Santos erklärte, er habe einer Delegation des Roten Kreuzes gestattet, zu einem nicht näher bestimmten Übergabepunkt zu reisen.

Die beiden Deutschen waren Anfang November in einem Gebiet nahe der Grenze zu Venezuela gekidnappt worden, wo Kokain angebaut wird. In einer Erklärung hatten die Entführer der Nationalen Befreiungsarmee erklärt, sie sähen die beiden Touristen als Spione an.

Santos erklärte am Montag, die Regierung habe nun eine Nachricht erhalten, wonach die Rebellen die beiden Deutschen freilassen würden, wenn die Regierung eine humanitäre Mission in die Region genehmige. Ein Datum dafür nannte Santos nicht.

AP

Rubriklistenbild: © dpa

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