Fahrer verhindert Schlimmeres

Deutscher Bus verunglückt in Tirol: Mehrere Verletzte

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Laut Busreiseverband RDA verhinderte der Busfahrer mit seiner schnellen Reaktion, Schlimmeres: Er habe das Fahrzeug so in die Bäume am Hang schlittern lassen, dass der Bus nicht umgekippt sei. Foto: Daniel Liebl

Ein Doppeldeckerbus aus Bayern stößt in Tirol mit einem ebenfalls aus Deutschland stammenden Auto zusammen. Zwei Frauen aus dem Pkw werden schwer verletzt. Die Reisegruppe im Bus hat weitgehend Glück im Unglück.

Zirl (dpa) - Bei einem Unfall mit einem deutschen Reisebus in Tirol sind zwei Menschen schwer und mehrere leicht verletzt worden. Das teilte das Tiroler Rote Kreuz auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur mit.

Nach bisherigen Erkenntnissen der Polizei stieß der Bus aus Augsburg mit einem Auto aus Deutschland zusammen, zwei Frauen in dem Pkw wurden schwer verletzt. Danach rutschte der Bus, der sich auf dem Zirler Berg befand, laut Behördenangaben zunächst zurück und kollidierte mit mehreren weiteren Autos, ehe er eine Böschung hinabrutschte.

Der Busfahrer scheint Schlimmeres verhindert zu haben. "Die Fahrgäste im Bus hatten großes Glück", sagte ein Sprecher des Roten Kreuz. Insgesamt wurden nach Behördenangaben etwa zehn Menschen leicht verletzt. Im Bus selbst wurde nach Angaben der Augsburger Polizei einer der Insassen leicht verletzt. Die beiden Fahrer und der Reiseleiter sowie die übrigen 25 Passagiere seien unverletzt geblieben.

Zu dem Unfall kam es nach bisherigen Erkenntnissen der Polizei vermutlich, weil die deutsche Pkw-Fahrerin in einer Rechtskurve die Kontrolle verlor, von der Fahrbahn abkam und gegen den Reisebus prallte. Die Rettungskräfte mussten die beiden Frauen mit einer Metallschere aus dem Wrack des Autos bergen. Eine der beiden verletzten Frauen wurde in eine Tiroler Klinik gebracht, die andere in ein deutsches Krankenhaus.

Laut dem Busreiseverband RDA schaffte es der Busfahrer mit seiner schnellen Reaktion, Schlimmeres zu verhindern. Er habe das Fahrzeug so in die Bäume an dem Hang schlittern lassen, dass der Bus nicht umgekippt sei. Die Feuerwehr brachte die Passagiere nach der Bergung in eine Raststätte. Ein Ersatzbus war für den weiteren Transport am Abend bereits nach Tirol unterwegs.

"Es war ein Großeinsatz von Polizei, Rettung und Feuerwehr", sagte Stefan Eder von der Tiroler Polizei. Über 100 Einsatzkräfte waren im Einsatz. Der Zirler Berg wurde in beide Fahrtrichtungen gesperrt. Autofahrer sollten das Gebiet weiträumig umfahren.

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