Treppenläufer Thomas Dold

Deutscher gewinnt Chinas erstes Hochhausrennen

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Treppenläufer Thomas Dold ist auch in China nicht zu schlagen.

Peking - In New York ist der Treppenläufer Thomas Dold bereits Seriensieger. Bei Chinas erstem internationalen Hochhausrennen setzte sich der Deutsche auch souverän auf den ersten Platz.

Der 28-Jährige aus Steinach in Baden-Württemberg lief am Samstag als Schnellster der 600 Sportler durch das Ziel auf Pekings höchstem Gebäude. „Das war eine große Ehre, dass ich hier als Erster dabei sein durfte“, sagte er der Nachrichtenagentur dpa in Peking.

Der Leichtathlet schaffte die 2041 Stufen des 330 Meter hohen Shangri-La China World Summit Wing Hotels in neun Minuten und 55 Sekunden. Nach ihm erreichte der Pole Piotr Lobodzinski das Ziel auf dem Hubschrauberlandeplatz des Hochhauses.

Dold ist ein erfahrener Läufer: Siebenmal in Folge ist der Diplom-Ökonom in den vergangenen Jahren als Schnellster die 1576 Stufen des Empire State Buildings in New York hochgesprintet. Anfang dieses Jahres sagte er das Rennen jedoch wegen einer Grippe ab. Auch im Rückwärtslaufen ist der Mann nicht zu schlagen.

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Vor dem Wettkampf in Peking habe er sich Gedanken über die oft extreme Luftverschmutzung in der Stadt gemacht. „Treppenlauf hat aber den Vorteil, dass es eine Innensportart ist“, sagte er. Lediglich die letzten 30 Stufen zum Hubschrauberlandeplatz habe er im Freien laufen müssen. Am Tag des Rennens sei die Luft sogar gut gewesen. „Ich habe von Peking aus die Berge sehen können.“

Noch habe er sich nicht entschieden, an welchen weiteren Rennen er dieses Jahr noch teilnehmen werde. Vielleicht gehe er sogar bald für einen Wettkampf in Shanghai zurück nach China. „Da muss ich einfach mal schauen, was mir meine Oberschenkel dazu sagen“, sagte Dold. Er sei derzeit aber in guter Form. Neben Shanghai gebe es auch interessante Rennen in Vietnam, Spanien und Singapur.

dpa

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