Dieser Ex-FBI-Agent hat Poker-Weltmeister zum Sieg verholfen

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Ex-FBI-Agent Joe Navarro

München - Poker ist kein Glücksspiel, sagt Pius Heinz. Ein ehemaliger FBI-Agent hat unserem neuen Poker-Superstar mit einem Spezialtraining zum Millionen-Jackpot in Las Vegas verholfen.

Poker ist kein Glücksspiel. Das hat Poker-Papst Pius Heinz bereits vor seinem Sieg bei der World Series of Poker in einem Interview klargestellt: "Ein Turnier kann man mit Glück gewinnen, aber dauerhaft gewinnt immer der Bessere."

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Und jetzt ist er der Beste! Bei seinem Millionencoup in Las Vegas sei das mit dem Glück allerdings etwas anders. Schon das Erreichen des Finaltischs sei zu 80 Prozent Glück und nur zu 20 Prozent Können, gibt der Wirtschaftspsychologiestudent zu.

Um den Jackpot von 6,3 Millionen Euro dennoch zu knacken, hat sich Heinz zwei Wochen lang intensiv mit dem Ex-FBI-Agenten Joe Navarro auf die Finalgegner vorbereitet. Schließlich wollte er so wenig wie möglich dem Glück überlassen ... 

Navarro war 25 Jahre lang beim FBI. Seine Aufgabe: Spione, Mörder und Verbrecher anhand ihrer Körpersprache zu entlarven. Darüber teilt er nun sein Wissen und hat mehrere Bücher zum Thema geschrieben (unter anderem: Joe Navarro - Menschen lesen; Ein FBI-Agent erklärt, wie man Körpersprache entschlüsselt und Joe Navarro - Menschen verstehen und lenken; Ein FBI-Agent erklärt, wie man Körpersprache für den persönlichen Erfolg nutzt, beides erschienen im mvg Verlag).

Navarro hat festgestellt, dass Pokerspieler eine ähnliche Körpersprache vorzeigen wie Menschen bei Spionage oder Terroristeninterviews.

Navarro hat Heinz zwei Wochen lang persönlich erklärt, wie er seine Finalgegner durchschaut, wie er Gefühle und Verhaltensweisen, sogenannte Tells, präzise entschlüsselt. Dabei geht es längst nicht nur ums Pokerface. Anzeichen für einen Bluff sind laut Navarro am ganzen Körper zu erkennen.

Doch die Konkurrenz schläft nicht und trickst mit Täuschungsmanövern. Deswegen hat Navarro Heinz auch verraten, wie er Fallstricken ausweicht und Körperhaltung und Mimik entlarvt, die ihn die Irre führen sollen. Reverse Psychology nennen Pokerfachleute das. Das Training hat gefruchtet. Am Ende hat Heinz die Gegner am Finaltisch kaltgestellt - einen nach dem anderen ...

kim

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