Dieser Mann verputzt die meisten Hot Dogs

New York - Seit 1916 finden am Unabhängigkeitstag der USA die Weltmeisterschaften im Hot-Dog-Wettessen statt. Joey Chestnut ist seit fünf Jahren unschlagbar.

Es ist ein Fest in New York City. Zum einen feiern die Menschen den Unabhängigkeitstag der USA am 4. Juli. Und dann gibt es da noch die patriotische Herausforderung schlechthin: die Weltmeisterschaft im Hot-Dog-Wettessen. Die existiert bereits seit 1916.

Bei den Männern wagten sich 17 Teilnehmer an das nicht wirklich magenfreundliche Unterfangen, drei von ihnen waren offenbar extra aus China eingeflogen. Und die Teilnehmer aßen, was das Zeug hielt. Zehn Minuten hatten sie Zeit, so viele Hot Dogs wie möglich in sich reinzustopfen. Tischmanieren blieben dabei eher außen vor.

Und er schaffte es am Ende. Joey Chestnut verschlang 62 Hot Dogs und ist damit der Weltmeister 2011, der 100-Kilogramm-Mann aus Kalifornien sicherte sich den Titel zum fünften Mal in Folge - und aß auch noch acht Hot Dogs mehr als im vergangenen Jahr. Der 27-jährige Maschinenbau-Student zeigte sich außerordentlich zufrieden mit sich und hat bereits ambitionierte Pläne für 2012. "Ich und der Wettbewerb waren großartig. Ich habe mehr geschafft als letztes Jahr. Nächstes Jahr versuche ich einen neuen Rekord."

Zum ersten Mal gab es in diesem Jahr ein separates Wettessen für die Frauen. Da siegte Sonya Thomas aus Alexandria im US-Bundesstaat Virginia. Die "Schwarze Witwe", so ihr Beiname, verleibte sich immerhin 40 der Würste im Brötchen ein. Die 42-Jährige setzte sich damit gegen acht Mitbewerberinnen durch. Sie begrüßte die Trennung zwischen weiblichen und männlichen Hot-Dog-Essern. 

"Das ist ein großes Ding. Die Leute erkennen mich, und das Preisgeld ist so hoch wie bei den Männern, das ist wirklich gut. Die Sponsoren haben uns zum Glück die Möglichkeit unterschiedlicher Kategorien gegeben."

Eine verständliche Einschätzung, konnten die Gewinner doch rund 7000 Euro Preisgeld mit nach Hause nehmen. Ein nicht ganz von der Hand zu weisender Grund, sich am Unabhängigkeitstag mal so richtig vollzuessen.

tz

Rubriklistenbild: © dpa

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