Dioxin: Gesamter Eierhof gesperrt

Düsseldorf - Nach den Funden dioxinbelasteter Ökoeier hat das nordrhein-westfälische Verbraucherschutzministerium jetzt den kompletten Hof in Ostwestfalen sperren lassen.

Die Maßnahme sei auf die Ställe mit konventionell gehaltenen Legehennen ausgeweitet worden, teilte ein Ministeriumssprecher am Freitag mit. Das sei zum vorbeugenden Verbraucherschutz geschehen. Bislang waren nur die Ställe mit ökologischer Hennenhaltung gesperrt gewesen.

Das Ministerium habe sich zu diesem Schritt entschlossen, weil die Ursache für die Belastung der Ökoeier mit dioxinähnlichem PCB weiter unklar ist.

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Bio-Jogurt mild, Heidelbeere von Andechser Natur © Hamburger Verbraucherzentrale
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Fruchtjoghurt mild Heidelbeere dennree © Hamburger Verbraucherzentrale
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Bio Joghurt mild Pfirsich Maracuja von Söbbeke © Hamburger Verbraucherzentrale
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Gewürzgurken von Marschland Naturkost © Hamburger Verbraucherzentrale
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Bio Kartoffel-Chips Natur mit Meersalz von MAYKA © Hamburger Verbraucherzentrale
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Früchtetee von Herb-Service © Hamburger Verbraucherzentrale

Bei einer erneuten Untersuchung von Ökoeiern aus dem Betrieb im Kreis Minden-Lübbecke seien wieder hohe PCB-Werte festgestellt worden. Sie hätten die erlaubten Grenzwerte um das Doppelte beziehungsweise Dreifache überschritten. Das zeige, dass es weiterhin eine aktive PCB-Quelle auf dem Hof geben müsse.

Bei Untersuchungen des Futtermittels seien keine Belastungen aufgefallen. Die Untersuchungsergebnisse für Boden- und Wasserproben werden in der kommenden Woche erwartet.

dpa

Rubriklistenbild: © dpa

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