Panik bei Einwohnern und Touristen

Drei schwere Erdbeben erschüttern die Philippinen

+
Nach den Erdbeben suchten viele Menschen auf den Philippinen Schutz in und an öffentlichen Gebäuden.

Mabini - Gleich drei aufeinanderfolgende Erdbeben haben am Samstag auf den Philippinen für Schrecken gesorgt. Es kam zu mehreren Nachbeben. Von Verletzten ist bislang nichts bekannt.

Drei schwere Erdbeben haben am Samstag auf den Philippinen zahlreiche Gebäude beschädigt und Touristen in einem beliebten Ferienort in Panik versetzt. Dem ersten Beben mit einer Stärke von 5,5 gegen 15.00 Uhr (Ortszeit, 09.00 Uhr MESZ) folgten Minuten später ein Beben der Stärke 5,9 sowie der Stärke 5,0, wie die US-Erdbebenwarte mitteilte. Menschen kamen nach ersten Berichten nicht zu Schaden.

Im Taucherparadies Mabini südlich der Hauptstadt Manila, das für seine Unterwasserwelt mit Korallenriffen berühmt ist, brach bei vielen Touristen Panik aus. "Ich war im Pool und hatte Tauchstunden, als der Boden bebte", berichtete der philippinische Tourist Arnel Casanova der Nachrichtenagentur AFP telefonisch.

"Wir sind alle raus und sind gerannt. Als ich in mein Zimmer kam, war die Decke herabgestürzt und die Fenster waren zerborsten." Urlauber seien im Freien außerhalb der beschädigten Gebäude geblieben, während Nachbeben die Region erschütterten.

Die Erdbeben lösten auch Erdrutsche aus und beschädigten eine Kirche, ein Krankenhaus und mehrere Wohnhäuser in der Gegend, wie der Sender ABS-CBN berichtete. Nach Behördenangaben sollten 3000 Bewohner der Küstenregion vorsichtshalber ins Landesinnere gebracht werden. Laut der staatlichen Erdbebenwarte war aber kein Tsunami zu befürchten. Auch in der Hauptstadt Manila flüchteten Menschen aus Bürogebäuden im Finanzviertel, wie AFP-Reporter berichteten.

Die Philippinen liegen auf dem pazifischen Feuerring, an dem tektonische Erdplatten aneinander stoßen. Dies führt zu häufigen Erdbeben und Vulkanausbrüchen. Im Oktober 2013 waren bei einem Beben der Stärke 7,1 mehr als 220 Menschen ums Leben gekommen, jahrhundertealte Kirchen wurden zerstört.

afp

Das könnte Sie auch interessieren

Liebe Leserinnen und Leser,

wir bitten um Verständnis, dass es im Unterschied zu vielen anderen Artikeln auf unserem Portal unter diesem Artikel keine Kommentarfunktion gibt. Bei einzelnen Themen behält sich die Redaktion vor, die Kommentarmöglichkeiten einzuschränken.

Die Redaktion

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.