Drei Tote in Einfamilienhaus: "Es war kein Unfall"

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Ein Mitarbeiter der Spurensicherung am Fundort der Leichen. Foto: Michael Reichel

Suhl (dpa) - Der Tod dreier Menschen in einem Einfamilienhaus in Schwarza (Thüringen) gibt den Ermittlungsbehörden Rätsel auf.

Ein Bekannter aus dem Ort hatte die zwei Frauen im Alter von 36 und 79 Jahren sowie den 41-jährigen Sohn der älteren Frau am Montag zur Mittagszeit tot in dem Haus gefunden und Alarm geschlagen, wie die Polizei berichtete. Die Kriminalpolizei untersucht jetzt, ob sie einem Verbrechen zum Opfer fielen oder sich möglicherweise selbst töteten.

"Es war kein Unfall", sagte der Sprecher der Landespolizeiinspektion Suhl, Fred Jäger, der Nachrichtenagentur dpa. Hinweise etwa auf ein Gasunglück oder einen anderen Unfallauslöser seien nicht gefunden worden.

Die Leichen sollen auf Anordnung der Staatsanwaltschaft am Dienstag in der Gerichtsmedizin in Jena obduziert werden. "Erst dann werden wir mehr sagen können", meinte Jäger.

Nach Behördenangaben lebten die beiden Frauen und der Mann gemeinsam in dem Haus. Kriminaltechniker aus Suhl waren auch am Abend noch mit Untersuchungen in dem Gebäude beschäftigt.

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