Gruseliger Fund in Eislingen

FDP-Politikerin und Liebhaber vom Ehemann getötet?

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In einer Tiefgarage in Eislingen (Baden-Württemberg) sind drei Leichen in einem Auto gefunden worden.

Grausiger Fund: In einem BMW in einer Tiefgarage entdeckten Zeugen drei Leichen und alarmieren die Polizei. Die Ermittler vermuten eine Familientragödie. 

Eislingen - In einer Tiefgarage in Eislingen (Baden-Württemberg) sind drei Leichen in einem BMW gefunden worden.
Bei den Toten handelt es sich, laut Polizei, um eine 56-jährige Frau und ihren gleichaltrigen Mann, sowie einen 26-Jährigen. Die Kriminalpolizei und die Staatsanwaltschaft ermitteln wegen des Verdachts auf ein Tötungsdelikt, teilte das Polizeipräsidium Ulm am Donnerstag mit. Ersten Erkenntnissen zufolge handelt es sich um eine Beziehungstat.

Die Opfer starben „durch erhebliche Gewalteinwirkung“, wie aus Ermittlerkreisen verlautete. Geprüft wird, ob der Fall ein sogenannter erweiterter Suizid ist - davon ist die Rede, wenn ein Mensch sich töten will, zuvor aber andere umbringt.

Bei der toten Frau soll es sich laut Bild.de um die FDP-Politikerin Cornelia J. handeln. Cornelia J. war demnach Kreisschatzmeisterin der FDP Göppingen und Wahlkampfmanagerin von Bundestagskandidat Hans-Peter Semmler. Gegenüber der Bild sagte er: „Wir sind alle sehr bestürzt. Wir verlieren ein tolles engagiertes Parteimitglied und als Wahlkampfmanagerin hatte sie sich toll in ihre ehrenamtliche Arbeit reingehängt.“

Drei Leichen in Tiefgarage entdeckt

Leichen in der Tiefgarage entdeckt

Die Leichen waren zur Mittagszeit von Benutzern der Tiefgarage entdeckt worden. „So wie das hier aussieht, geht es ganz klar um eine Familientragödie“, sagte ein Polizist am Ort des Geschehens.

Nach ersten Informationen aus Ermittlerkreisen soll es sich bei dem 26-Jährigen um den neuen Lebensgefährten der Frau handeln. Wie die Menschen starben, wollte die Polizei zunächst nicht mitteilen. Personen aus dem Umfeld wurden vernommen - dabei habe sich der Verdacht auf eine Beziehungstat erhärtet, hieß es.

Die Ermittler haben den Fundort abgesperrt. 

dpa/ml

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