Dreifachmord auf Schießplatz: Rätsel um Motiv

Genthin - Nach dem Dreifachmord auf einem Schießplatz in Sachsen-Anhalt ist das Motiv des Verbrechens weiter unklar. Medienberichten zufolge soll der Täter in einem Heim für verhaltensgestörte Personen gelebt haben.

Auch über den vierten Toten - den mutmaßlichen Täter - gab die Polizei keine neuen Details bekannt. Im Laufe des Wochenendes sollten weitere Zeugen zu den Hintergründen befragt werden, sagte ein Sprecher der Polizei am Samstagmorgen.

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Mehrere Medien berichteten, dass der mutmaßliche Täter in einem Wohnheim für verhaltensgestörte Personen gelebt habe und im Besitz eines Waffenscheins gewesen sein soll. Diese Angaben konnte die Polizei am Morgen nicht bestätigen. Unklar ist weiterhin auch, ob sich der 28-Jährige und die drei Opfer vom Schießübungsplatz kannten.

Leichen auf Schießplatz in Sachsen-Anhalt gefunden

Drei Leichen auf Schießplatz in Sachsen-Anhalt gefunden

Polizisten ermitteln am Fahrzeug des mutmaßlichen Täters von Hüttermühle.

Auf dem Gelände einer Jägerschaft in Genthin waren am Donnerstagabend eine Frau, ihr erwachsener Sohn und ein Schießwart erschossen worden. Der mutmaßliche Täter flüchtete und tötete sich am Tag darauf mit einem Kopfschuss wahrscheinlich selbst. Er wurde rund 75 Kilometer von dem Schießstand entfernt bei Haldensleben gefunden.

Die Leichen wurden nach Angaben der Polizei zur Obduktion nach Halle gebracht. Erste Ergebnisse dieser Untersuchungen könnten am Montag vorliegen.

dpa

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