Drogenfahnder nehmen 19 Asylbewerber fest

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Einsatzfahrzeuge vor der Landeserstaufnahmestelle für Flüchtlinge in Mannheim. Foto: Uwe Anspach

Drogenrazzia in Heimen: Der Verdacht richtet sich gegen Asylbewerber, die mit Haschisch oder Kokain handeln sollen.

Mannheim/Karlsruhe (dpa) - Bei einer Razzia in zahlreichen Heimen für Asylbewerber in Baden-Württemberg haben Drogenfahnder 19 Männer festgenommen. Es bestehe der dringende Verdacht von Rauschgifthandel, teilte die Polizei mit.

Ein Großaufgebot von Ermittlungsbeamten durchsuchte seit dem frühen Morgen über mehrere Stunden hinweg eine Einrichtung der Landeserstaufnahmestelle (LEA) für Flüchtlinge in Mannheim sowie Wohnheime in Heidelberg, Karlsruhe, Lahr, Böblingen und weiteren Orten im Südwesten.

Insgesamt wurden 25 Gebäude in 20 Orten überprüft. Vier mit Haftbefehl gesuchte Männer waren noch auf der Flucht. Gegen zwei weitere Verdächtige sollen ebenfalls Haftbefehle beantragt werden. Bei der Durchsuchung ihrer Zimmer in Mannheim und Tauberbischofsheim wurden Drogen und Geld gefunden. Außerdem laufen Ermittlungsverfahren gegen mehr als 100 weitere Verdächtige.

An dem Einsatz waren mehr als 400 Beamte beteiligt. Die Ermittlungen begannen nach Polizeiangaben im vergangenen Dezember, als Asylbewerber in der Mannheimer Innenstadt sowie auf der Neckarwiese beobachtet wurden, wie sie mit Cannabis-Produkten, Kokain oder Amphetaminen handelten.

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