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Rassismus-Eklat um Hessin im „Dschungelcamp“: Kandidatin nach Rauswurf verärgert

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Von: Florian Dörr

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Nach der rassistischen Beleidigung gegen Linda Nobat aus Hanau musste Janina Youssefian das „Dschungelcamp“ (RTL) verlassen. So reagierte sie.

+++ 12.55 Uhr: Bei einem Streit nach einer gemeinsamen Dschungel-Prüfung beleidigte Janina Youssefian ihre Mitkandidatin Linda Nobat rassistisch. Daraufhin wurde umgehend von der Produktionsfirma ITV und Sender RTL gehandelt, die Kandidatin musste das Dschungelcamp verlassen.

Wie Bild am Dienstag (25.01.2022) berichtet, wurde Youssefian umgehend aus dem Camp eskortiert. Aus der Fünf-Sterne-Luxus-Lodge, in der alle Kandidaten vor dem Start untergebracht waren, sei die Kandidatin ebenfalls rausgeschmissen worden. Sie musste sich ein anderes Hotel zum Übernachten von Montag auf Dienstag suchen, heißt es bei Bild. Am Dienstag (25.01.2022) soll Youssefian bereits die Heimreise nach Deutschland antreten.

Nach Rassismus-Skandal im „Dschungelcamp“: Kandidatin entschuldigt sich in sozialen Medien

Die 39-Jährige habe durch rassistische Äußerungen gegen den „Dschungelcamp-Vertrag“ verstoßen. Die Folge: Umgehende Kündigung. Ob Youssefian trotzdem ihre Gage bekommt, ist laut BILD-Infos noch offen. Von insgesamt 60.000 Euro sollen 24.000 Euro bereits in zwei Zahlungen überwiesen worden sein, berichtet Bild. Ob RTL das Geld zurückfordert, sei jedoch unklar.

Nachdem Janina Youssefian (li) ihre Dschungel-Mitstreiterin Linda Nobat rassistisch beleidigt hat, muss sie das Dschungelcamp verlassen.
Nachdem Janina Youssefian (li) ihre Dschungel-Mitstreiterin Linda Nobat rassistisch beleidigt hat, muss sie das Dschungelcamp verlassen. © RTL+

Nach dem Rauswurf sei die Dschungelcamp-Kandidatin nach Angaben von Begleiterin und Freundin Yvonne „total am Boden zerstört und verärgert“. In den sozialen Medien hatte sich die 39-Jährige nach ihrem Rauswurf entschuldigt: „Ich möchte mich öffentlich für meine Äußerungen entschuldigen. Mein Verhalten und meine Äußerung Linda gegenüber sind nicht zu entschuldigen. Trotzdem bin ich der Meinung, dass jeder im Leben eine zweite Chance verdient hat.“

„Dschungelcamp“: Hessin in Rassismus-Skandal verwickelt - Kandidatin rausgeworfen

Erstmeldung vom Dienstag, 25.01.2022, 08.38 Uhr: Hanau - Rassismus-Skandal im „Dschungelcamp“ 2022: Bei der RTL-Show „Ich bin ein Star, holt mich hier raus“ wurde der Vertrag von Kandidatin Janina Youssefian aufgelöst, wie der Sender über Twitter mitteilte. Bedeutet: Rauswurf! „RTL duldet ein derartiges Verhalten nicht“, heißt es. Die 39-Jährige soll zum nächstmöglichen Zeitpunkt die Heimreise aus Südafrika antreten.

Gießenerin im „Dschungelcamp“ bei RTL: Linda Nobat rassistisch beleidigt

Doch was war passiert? In der Show, die am Montag (24.01.2022) auf RTL ausgestrahlt wurde, hatten Youssefian und Mit-Kandidatin Linda Nobat aus Hanau gemeinsam eine Dschungelprüfung absolvieren* müssen. Im Nachgang entwickelte sich ein Streit, der mit beeindruckendem Tempo eskalierte: Beide Frauen rutschten dabei zusehends tiefer unter die Gürtellinie. In diesem Zusammenhang äußerte sich Youssefian rassistisch und beleidigend gegenüber Nobat. Der Satz „Geh doch in den Busch wieder zurück, wo du hingehörst“ fiel.

Das wurde von den anderen Bewohnern des RTL-“Dschungelcamp“ umgehend kritisiert: „Das geht so nicht, so was bleibt heutzutage nicht mehr ohne Folgen“, sagte etwa Jasmin Herren. Und Harald Glööckler fasste die Situation zusammen: „Da denk ich mir, geht‘s noch? Unsäglich peinlich.“

Janina Youssefian und Linda Nobat nach der Dschungel-Prüfung.
Janina Youssefian und Linda Nobat nach der Dschungel-Prüfung. Im Anschluss eskalierte die Situation. © RTL/Stefan Menne/RTL+

Linda Nobat (Gießen) im „Dschungelcamp“ bei RTL: „Wer Rassistisches sagt, ist auch Rassist

Janina Youssefian versuchte noch, sich bei Linda Nobat aus Hanau, die man unter anderem aus dem „Bachelor“ und dem „Playboy“ kennt, zu entschuldigen: „Es tut mir leid, wenn das rassistisch rüberkam. Das war nicht so gemeint“, sagte sie zur Gießener Studentin. Angenommen wurde die Entschuldigung nicht. Nobat habe Youssefian gehört, wollte ihr aber in Zukunft aus dem Weg gehen, kündigte sie an. „Wer etwas Rassistisches sagt, ist auch Rassist“, sagte die 26-Jährige. (fd/dpa) *giessener-allgemeine.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

Bei der am Mittwoch (26.01.2022) startenden Staffel von „Der Bachelor“ auf RTL mit Rosenkavalier Dominik Struckmann aus Frankfurt sorgt eine Kandidatin aus Kassel für einen Nazi-Eklat.

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