Sie wollten ihre Beute verticken

Polizisten wegen sieben Goldbarren vor Gericht

Dubai - Ein Putzmann hatte am Flughafen von Dubai mehrere Goldbarren gefunden. Der ehrliche Mann übergab das Edelmetall der Polizei. Nun stehen die beteiligten Offiziere vor Gericht.

Ein Putzmann hat auf einer Rolltreppe im Flughafen von Dubai sieben Goldbarren im Wert von einer Viertelmillion Euro gefunden. Das Gold war einem Edelmetall-Händler aus Uganda aus der Tasche gefallen, der mit insgesamt 25 Kilogramm Gold in die Vereinigten Arabischen Emirate (VAE) gereist war. Der ehrliche Finder gab den Sack mit dem Gold bei der Flughafenpolizei ab. Doch die Polizei war weniger ehrlich als die ausländische Reinigungskraft.

Wie die Website Gulf News am Donnerstagabend berichtete, unterschlug ein Polizeioffizier das Gold. Mit zwei Kollegen und Mitwissern teilte er die Beute. Die drei Polizisten - zwei Einheimische, ein Mann aus Bangladesch - versuchten später mit Hilfe eines weiteren Polizisten und dessen indischer Verwandtschaft die heiße Ware im Gold-Souk von Dubai zu verkaufen. Doch dann kamen ihnen die Ermittler, die von dem Mann aus Uganda alarmiert worden waren, auf die Schliche. Insgesamt stehen jetzt sieben Verdächtige vor Gericht.

Die irrsten wahren Geschichten der Welt

Die irrsten wahren Geschichten der Welt

dpa

Rubriklistenbild: © dpa (Symbolbild)

Schlagworte zu diesem Artikel

Liebe Leserinnen und Leser,

wir bitten um Verständnis, dass es im Unterschied zu vielen anderen Artikeln auf unserem Portal unter diesem Artikel keine Kommentarfunktion gibt. Bei einzelnen Themen behält sich die Redaktion vor, die Kommentarmöglichkeiten einzuschränken, um Missbrauch zu vermeiden.

Die Redaktion

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.