Rohrbruch flutet Düsseldorfer Innenstadt

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Düsseldorf - Bei einem Wasserrohrbruch ist in der Nacht zu Dienstag eine Einkaufsstraße in der Düsseldorfer Innenstadt regelrecht geflutet worden. Der Schaden geht in die Millionen.

Das Wasser lief in die Erdgeschosse und Kellerräume mehrerer Geschäfte. In der nordrhein-westfälischen Landeshauptstadt waren unter anderem eine Filiale einer Modehauskette, ein Schuhgeschäft, eine Parfümerie und mehrere Boutiquen betroffen. Das Wasser sei über Mülltonnenaufzugsschächte in die Läden geschwappt, sagte ein Sprecher der Stadtwerke.

Mitten in der Nacht war ein 20 Zentimeter dickes Rohr einer Trinkwasserleitung direkt unter dem so genannten „Tausendfüßler“, einer Hochstraße in der Nähe der Fußgängerzone, geplatzt. Da die Wasserleitung in einer Baugrube lag, war das Leck offen, sagte der Sprecher weiter. Als Mitarbeiter der Stadtwerke und Feuerwehrleute eintrafen, habe eine Wasserfontäne etwa 50 Zentimeter in die Höhe gespritzt.

Düsseldorf: Rohrbruch in der Innenstadt

Düsseldorf: Rohrbruch in der Innenstadt

Im Zuge von Baugrubenarbeiten waren auf der Straße mehrere ältere Wasserleitungen freigelegt worden. Diese sollten ausgetauscht und neu verlegt werden. Bei dem Rohrbruch lief Polizeiangaben zufolge über eine Stunde lang Wasser aus. Die Straße stand zeitweise bis zu 50 Zentimeter hoch unter Wasser. Warum die Leitung platzte, ist noch unklar.

Mit Wasserpumpen und Wassersaugern waren rund 30 Feuerwehrleute bis zum Morgen damit beschäftigt, das Wasser aus den betroffenen Geschäften und von der Straße abzupumpen.

Die große Bekleidungskette konnte ihre Filiale am Dienstag wieder öffnen. Allerdings bleibt der Keller vorerst geschlossen, so ein Sprecher. Die Trinkwasserversorgung in der Gegend konnte durch Umleitungen gesichert werden.

Baustatiker überprüften am Morgen die Standsicherheit der Gebäude und der Hochstraße und gaben anschließend Entwarnung. Das Ausmaß des Schadens sei im Hinblick auf die Zahl der betroffenen Geschäfte dennoch groß, sagte ein Polizei-Sprecher. Ersten Schätzungen zufolge entstand ein Millionenschaden.

dpa

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