Am Check-in stehen gelassen

Mann freut sich zu sehr auf seinen Urlaub - und darf wegen flapsiger Bemerkung nicht mitfliegen

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Endstation Check-in: Ein Urlauber wurde am Düsseldorfer Flughafen aufgehalten (Symbolfoto).

Dumm gelaufen: Ein Mann durfte in Düsseldorf nicht in den Flieger einsteigen, weil er sich zu sehr auf den Urlaub freute. 

Düsseldorf - Weil er sich zu sehr auf den Urlaub freute, durfte ein Mann am Düsseldorfer Flughafen nicht in seinen Flieger einsteigen. Der Urlauber aus Schleswig-Holstein wollte nach Florida (USA) fliegen - doch schon am Check-In endete die Reise. Auf die Frage nach dem Reisezweck antwortete der Mann, er wolle einen „bombigen Urlaub“ in Florida erleben. Das führte zu Irritationen, die er sogleich aufzulösen versuchte. Es sei ein Missverständnis. Er habe damit keinen Anschlag andeuten wollen, sondern habe „bombig“ im Sinne einer tollen Zeit gemeint. Doch wie die dpa berichtet, durfte er nicht mehr mitfliegen. 

Das ließ sich der verhinderte Tourist nicht bieten und klagte gegen die Fluggesellschaft. Das Amtsgericht sah den Anspruch auf eine Entschädigung gegeben, wie ein Gerichtssprecher am Freitag mitteilte. Nun bekommt er nach seiner flapsigen Bemerkung immerhin eine Entschädigung von rund 1400 Euro. 

Offen blieb, ob die Airline am Check-In Rücksprache mit den amerikanischen Behörden gehalten hatte. Zum Prozess war kein Vertreter der Fluggesellschaft erschienen.

Kein Desaster vor der Flugreise erleben: Darauf müssen Passagiere achten

Damit Ihnen kein ähnliches Desaster droht, informieren Sie sich über die neuen Sicherheitsregeln an US-Flughäfen. Die Kontrollen wurden 2018 verschärft

Es gibt aber auch gute Nachrichten für Passagiere: Aktuell sind auf Flugreisen nur bestimmte Mengen an Flüssigkeiten im Handgepäck erlaubt. Durch neue Technologien könnte sich das aber nun ändern.

Damit die Flugreise nicht in Stress ausartet, ist es gut vorher genug Zeit einzuplanen. Wie lange Check-In, Security-Check und Boarding dauert, sehen Sie in dieser Übersicht.

dpa/mag

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