Klimaschutzaktion

"Earth Hour": Licht aus am Brandenburger Tor und anderswo

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Die "Earth Hour" ist eine symbolische Aktion. Der Stromspareffekt ist laut Experten gering.

Berlin - Wahrzeichen im Dunkeln: Zur Klimaschutzaktion "Earth Hour" ist am Samstagabend die Beleuchtung des Brandenburger Tors in Berlin für eine Stunde ausgeschaltet worden.

Stattdessen formten Kerzen den Schriftzug "#Earthhour" auf dem Pariser Platz. Die Umweltstiftung WWF hatte zum zehnten Mal dazu aufgerufen, als Zeichen für den Klimaschutz 60 Minuten lang elektrische Lichter auszuknipsen. Ihren Ursprung hat die "Earth Hour" in Sydney, wo 2007 erstmals Hunderttausende Australier mitmachten. Es handelt sich um eine symbolische Aktion. Der Stromspareffekt ist laut Experten gering.

In Deutschland gingen auch an Bauwerken wie dem Rathaus in Hannover, dem Kölner Dom, dem Frankfurter Römer und der Münchner Frauenkirche die Lichter aus.

Im vergangenen Jahr beteiligten sich laut WWF neben vielen Millionen Privatpersonen jeweils um 20.30 Uhr Ortszeit auch mehr als 7000 Städte und Gemeinden in 162 Ländern, darunter 227 in Deutschland.

In diesem Jahr sollten wieder berühmte Gebäude auf der ganzen Welt in Dunkelheit gehüllt werden - etwa das New Yorker Empire State Building und das Taj Mahal in Indien. Fotos zeigten auch bekannte Gebäude in Städten wie Moskau, Taipeh, Kuala Lumpur, Singapur oder Sydney im Dunkeln.

dpa

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