EHEC: Millionenschwere Hilfen für Bauern

+
Europäische Bauern erhalten 210 Millionen Euro für EHEC-Schäden.

Brüssel - Die millionenschweren Entschädigungen für die von der EHEC-Krise betroffenen Bauern sind sicher. Europäische Landwirte erhalten 210 Millionen Euro für ihre Umsatzeinbußen.

Das haben Vertreter der 27 EU-Länder beschlossen. Mit dem Geld aus einem Notfallfonds sollen die Produzenten 50 Prozent ihrer Ausfälle ersetzt bekommen. Entschädigt werden sie für unverkäuflich gewordene Gurken, Tomaten, Paprika, Zucchini und Salate, wie Landwirtschaftskommissar Dacian Ciolos am Abend bekannt gab.

EHEC: Die wichtigsten Fragen und Antworten

EHEC: Die wichtigsten Fragen und Antworten

In den kommenden Wochen müssen die Mitgliedsstaaten nun nach Brüssel melden, welche Gemüsebauern wie hart getroffen worden sind. Die Entschädigungen werden für die Zeit ab dem 26. Mai überwiesen, als die Warnung vor spanischen Gurken zu einem Einbruch der Gemüseverkäufe in der gesamten Union führten. Erzeugergemeinschaften können über die EU-Hilfe hinaus ihren Mitgliedern Entschädigungen zahlen, betonte Ciolos.
Der Kommissar zeigte sich zuversichtlich, dass nach der Identifizierung es EHEC-Ursprungs in Sprossen eines niedersächsischen Hofes die Bürger in der EU nun wieder zu frischen Gurken und Tomaten greifen.

dapd

Liebe Leserinnen und Leser,

wir bitten um Verständnis, dass es im Unterschied zu vielen anderen Artikeln auf unserem Portal unter diesem Artikel keine Kommentarfunktion gibt. Bei einzelnen Themen behält sich die Redaktion vor, die Kommentarmöglichkeiten einzuschränken, um Missbrauch zu vermeiden.

Die Redaktion

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.