EHEC: Kein Anstieg schwerer Fälle in Hessen

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Wiesbaden - Immer noch gibt es keine Entwarnung, aber in Hessen steigt die Anzahl der Patienten mit schwerem Krankheitsverlauf auch nicht an. Angesteckt haben sich die Menschen offenbar in Großküchen und Kantinen

Anders als in Norddeutschland scheint sich das Darmbakterium EHEC in Hessen nicht weiter auszubreiten. Zwar kamen zu Beginn der Woche in Frankfurt zwei neue Fälle dazu, landesweit aber blieb die Zahl der Patienten mit schwerem Krankheitsverlauf konstant.

Das hessische Gesundheitsministerium zählt nur die Zahl der Fälle, in denen Patienten nach einer EHEC-Infektion das lebensgefährliche HUS-Syndrom entwickeln, das zu Nierenschäden führt. Ihre Zahl lag Mitte der Woche konstant bei 27, wie Ministeriumssprecherin Gesa Krüger am Mittwoch sagte.

Die meisten Patienten hatte sich nach derzeitigem Kenntnisstand bereits Mitte Mai in zwei Kantinen in Frankfurt oder einer Großküche in Darmstadt angesteckt - die Inkubationszeit beträgt bis zu zehn Tage. “Die Welle der Neuinfektionen scheint vorüber“, sagte der Leiter des Gesundheitsamts der Stadt Frankfurt, René Gottschalk, am Mittwoch. “Es besteht kein Anhaltspunkt, dass kontaminierte Lebensmittel im Frankfurter Einzelhandel vertrieben werden.“

dpa

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