Eis-Morde: Wien nimmt Verdächtige in U-Haft

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Die junge Frau (Archivfoto) wird verdächtigt, ihren deutschen Ex-Mann und später ihren damaligen Freund erschossen, zerstückelt und einbetoniert zu haben.

Wien - Eine Spanierin, die ihre Ex-Partner ermordet und im Keller unter ihrer Wiener Eisdiele einbetoniert haben soll, ist in Österreich in Untersuchungshaft genommen worden.

Das berichtete die Nachrichtenagentur APA am Samstag. Die Frau, die in Italien verhaftet worden war, wurde am Freitag von den italienischen Behörden an die österreichische Justiz ausgeliefert. Am Samstag wurde die 32-Jährige in die Justizvollzugsanstalt Wien-Josefstadt gebracht.

Die junge Frau wird verdächtigt, ihren deutschen Ex-Mann und später ihren damaligen Freund erschossen zu haben. Sie soll die Leichen dann zerstückelt, in Plastiksäcke verpackt und im Keller unter ihrer Eisdiele in Wien einbetoniert haben. Handwerker entdeckten die Überreste zufällig bei Arbeiten im Keller Anfang Juni. Die Frau flüchtete daraufhin nach Udine in Italien.

Die Frau hatte die Taten nach Angaben der italienischen Polizei zunächst zugegeben und erklärt, die Männer hätten sie schlecht behandelt. Ihre Anwälte dementierten danach aber ein offizielles Geständnis, das vor einem österreichischen Gericht Bestand hätte.

dpa

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