Wegen Kleinigkeit

Elfjähriger erschießt kleines Mädchen im Streit

Knoxville - Weil sie ihm nicht ihren Hundewelpen zeigen wollte, hat ein Elfjähriger ein kleines Mädchen in die Brust geschossen. Die Achtjährige überlebte diesen Streit nicht.

Ein elfjähriger Junge im US-Bundesstaat Tennessee steht im Verdacht, ein achtjähriges Mädchen mit der Schrotflinte seines Vaters erschossen zu haben. Er sitzt nun unter Mordvorwurf in einem Jugendgefängnis, wie die lokale Zeitung „Standard Banner“ berichtete. Eine erste Anhörung habe bereits stattgefunden. Die Mutter des Opfers sagte örtlichen Medien, der Junge habe am Samstagabend den kleinen Hund ihrer Tochter sehen wollen. Als das Mädchen ihm dies verweigert habe, sei er ins Haus gegangen und habe durch das Fenster auf sie geschossen.

Die Schülerin, die ebenso wie der Schütze die „White Pine Elementary School“ besuchte, wurde in der Brust getroffen. Sie wurde vom Notarzt ins Krankenhaus gebracht, starb jedoch später an ihren schweren Verletzungen. Am Mittwoch soll sie beigesetzt werden, berichtete der lokale Sender WBIR am Dienstag. Der Vater des Täters hatte die Waffe den Angaben zufolge offiziell angemeldet.

Beide Kinder lebten in einer Wohnwagensiedlung in der 2200-Einwohner Gemeinde White Pine, etwa 68 Kilometer von der Stadt Knoxsville entfernt. „Wir sind so traurig“, sagte Schuldirektor Bill Walker. „Sie war eine gute Schülerin, die von allen gemocht wurde.“

Der Richter könnte theoretisch entscheiden, dass dem Elfjährigen von einem Erwachsenengericht der Prozess gemacht wird, hieß es weiter. In den USA ist die Debatte über schärfere Waffengesetze gerade wieder aufgeflammt.

dpa

Rubriklistenbild: © dpa (Symbolbild)

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