Kind geht ins Ausland

Eltern dürfen Abschiedsschmerz ruhig zugeben

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Geht das Kind für einige Zeit ins Ausland, sollten Eltern ihren Trennungsschmerz nicht verschweigen. Foto: Christoph Schmidt

Wenn Jugendliche ihre ersten Erfahrungen im Ausland sammeln, fällt es den Eltern anfangs oft schwer, mit der Trennung umzugehen. Was können sie tun, wenn der Abschiedsschmerz groß ist?

Fürth (dpa/tmn) - Für einige Zeit eine Schule im Ausland zu besuchen, ist für Jugendliche eine große Chance. Für Eltern kann der Abschied aber hart sein, vor allem, wenn das Kind ein Jahr oder länger weggeht.

Ihre Sehnsucht müssen Erwachsene nicht verstecken, sie sollten ihr Kind aber auch nicht zu sehr damit belasten: "Ich bin traurig, dass du gehst, aber ich komme damit klar" - so könnten es Eltern beispielsweise formulieren, sagt Ulric Ritzer-Sachs. Er arbeitet bei der Online-Beratung der Bundeskonferenz für Erziehungsberatung. Eltern sollten auch nicht erwarten, dass ihr Kind sich ständig meldet oder ihrerseits laufend Nachrichten hinterlassen.

Ob Eltern ihr Kind im Ausland besuchen sollten oder nicht, lässt sich pauschal nicht sagen. "Ein Jahr kann natürlich schon sehr lang sein, wenn man sich gar nicht sieht", sagt Ritzer-Sachs. Am besten sei es, erst einmal nichts zu verabreden und erst mit der Planung anzufangen, wenn der Jugendliche schon eine Zeit lang vor Ort ist. Dann kann er besser einschätzen, ob ein Besuch der Familie passt oder nicht.

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