Eltern sollten Kinder mit Lese-Apps nicht alleine lassen

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Wenn das Kind spielt oder Vorlese-Apps hört, sollten Eltern dabei sein. Foto: Ole Spata

Für sind sie aufregend, für Eltern entlastend: Apps, die Kindern Märchen und Geschichten erzählen. Ganz aus den Augen sollten Mutter und Vater die Kleinen aber doch nicht lassen. Denn die Programme können laut und zu schenll sein.

Berlin (dpa/tmn) - Als Vorleser und Märchenerzähler bekommen Eltern immer mehr digitale Konkurrenz: Es gibt Anwendungen, die Geschichten etwa mit Geräuschen und Animationen auf Tablet und Smartphone erlebbar machen - solche (Vor-)Lese-Apps faszinieren oft auch schon Jüngere.

Kinder unter drei Jahren sollten mobile Geräte aber höchstens eine Viertelstunde, Kinder bis fünf eine halbe Stunde nutzen. Darauf weist die Initiative "Schau hin! Was dein Kind mit Medien macht" hin. Außerdem sollten Eltern bei der Nutzung unbedingt dabei sein, denn schnelle oder laute Anwendungen können die Kinder leicht überfordern. Grundsätzlich sollte bei Kindern bis zwölf Jahren die Installation von Apps Aufgabe der Eltern sein.

Und nicht alle Anwendungen sind für Kinder geeignet: Man sollte bei (Vor-)Lese-Apps etwa auf eine einfache Navigation durch Symbole oder gesprochene Anleitung achten, die App sollte zum Lernen animieren, keine Werbung oder Verlinkung zu sozialen Netzwerken enthalten.

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