„Das ist krank“

Empörung in Australien: Tierquäler nageln Koala an Pfosten

+
Unfassbar: In Australien wurde ein Koala an einen Pfosten genagelt.

In Australien ist ein Koala an einen Pfosten genagelt worden. Wie das Tier starb, war zunächst nicht klar.

Brisbane - In Australien ist ein Koala an einen Pfosten genagelt worden. Ein von Tierschützern in sozialen Netzwerken verbreitetes Bild der Tat sorgte am Donnerstag für Empörung. Die Tierschutzbehörden des Bundesstaats Queensland untersuchen den Fall. Das tote Beuteltier mit Blutflecken im Fell war am Mittwoch in einem Aussichtspavillon im Brooloo Park in der Nähe der Stadt Brisbane gefunden worden.

„Das ist krank. Es ist einfach nicht in Worte zu fassen“, sagte Susan Griddle von der Tierschutzorganisation Koala Rescue der Deutschen Presse-Agentur. Es war zunächst nicht klar, wie das Tier starb. Griddle sagte, es sei möglich, dass der Koala bereits tot gewesen sei, das solle in einer Autopsie geklärt werden. Den Tätern drohe eine Strafe wegen Tierquälerei.

Ihre Gruppe rette jedes Jahr etwa 200 kranke und von Autos oder Hunden verletzte Koalas, sagte Griddle. Fälle von Tierquälerei kämen etwa ein bis zwei Mal im Jahr vor. Das Foto des toten Koalas wurde auf Facebook tausende Male geteilt, viele Nutzer forderten eine harte Strafe für den Täter.

dpa

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Liebe Leserinnen und Leser,

wir bitten um Verständnis, dass es im Unterschied zu vielen anderen Artikeln auf unserem Portal unter diesem Artikel keine Kommentarfunktion gibt. Bei einzelnen Themen behält sich die Redaktion vor, die Kommentarmöglichkeiten einzuschränken.

Die Redaktion

Kommentare

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.