Internetnutzer diskutieren unrealistische Maße von Mannequins

Empörung über Mager-Puppen

Wie dünn dürfen Schaufensterpuppen sein? Diese Frage wird in sozialen Netzwerken momentan heiß diskutiert. Anlass ist ein Foto, das eine Britin bei Twitter veröffentlicht hat.

Das Bild zeigte eine Frau in engen Jeans, die in einer Filiale der Modekette Topshop neben einer Schaufensterpuppe steht. Das erschreckende: Ihre Beine wirken im Vergleich zur Puppe fast stämmig. Dabei hat die Frau Kleidergröße 36 bis 38, wie aus dem Bildtext zu erfahren ist.

Knapp 10.000 Mal ist das Foto mittlerweile geteilt worden. Zahlreiche Nutzer kritisieren das Frauenbild, das diese extrem dünnen Puppen vermitteln. Sie posten unter dem Hashtag „#poorbodyimage“ nicht nur Bilder von Puppen mit dünnen Beinen, sondern auch solche, die durch extrem hervorstehende Rippen und Hüftknochen auffallen.

Laut der britischen Zeitung „The Guardian“ entsprechen die meisten Schaufensterpuppen in Großbritannien den Maßen für Kleidergröße 36 bis 38 – bei einer Größe von etwa 1,80 Metern. Britische Frauen hätten dagegen im Schnitt Kleidergröße 44 und eine Körpergröße von 1,63 Metern. In Deutschland liegt die durchschnittliche Konfektionsgröße für Frauen ebenfalls bei 44 – bei einer Größe von 1,65 Metern. (mak)

Was denken Sie, sind Schaufensterpuppen zu dünn? Diskutieren Sie in den Kommentaren unter diesem Artikel.

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