Mutter entsetzt

Drama im Bus: Mädchen (6) nimmt Platz - was dann passiert, schockiert

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Für eine Sechsjährige endete eine Busfahrt in England schmerzlich und gefährlich (Symbolbild).

In öffentlichen Bussen befindet sich so manches auf den Sitzen, was da nicht hingehört. Für eine Sechsjährige in England wurde ihr Platz aber zur Gefahr.

Grimsby - Für die sechsjährige Matilda endete eine Busfahrt in der englischen Hafenstadt Grimsby am 1. Juni dramatisch. Zusammen mit ihren Stiefschwestern Courtney (17), Aimee (15) und Keira (9) war das Mädchen unterwegs nach Cleethorpes. Gerade als sie Platz nahm, spürte sie ein Stechen im Hintern. 

Ihre Schwestern schilderten dem britischen Portal Metro den Vorfall so: „Wir dachten nicht, dass es etwas wäre, um das wir uns Gedanken machen müssten. Vielleicht eine Feder oder so. Aber als sie zu weinen anfing, haben wir uns den Sitz genauer angesehen.“

Zwischen den Bus-Sitzen befindet sich eine Spritze

Dann der Schock: Zwischen den Sitzen, verdeckt von einem Fahrschein, lag eine Spritze. Nicht nur die Kleine stach sich gleich zweimal, auch ihre Schwestern verletzten ihre Finger an dem gefährlichen Gegenstand, als sie die Spritze entfernen wollten. 

Nachdem die Mädchen zu Hause ihrer Mutter erzählten, was passiert war, fuhr die sofort mit ihnen ins Krankenhaus. Dort bekamen die Töchter eine Impfung gegen Hepatitis B verabreicht und Blut abgenommen. Doch Gewissheit, ob sie sich tatsächlich mit Krankheiten infiziert haben, wird es erst nach neun Monaten geben, meinten die Ärzte. 

Busunternehmen bedauert den Vorfall

Ein Sprecher des Busunternehmens äußerte sich bereits: „Wir bedauern sehr, von diesem Vorfall zu hören. Wir sind alle mit unseren Gedanken bei dem kleinen Mädchen und ihrer Mutter.“ Die Mutter zeigt sich von den Worten wenig beeindruckt und fordert: „Es ist unverantwortlich, benutzte Spritzen in unseren Bussen zu hinterlassen und so andere Menschen zu gefährden. Alle unsere Busse müssen mit einer Videoüberwachungsanlage ausgestattet werden, damit solche Personen sofort gefasst werden können.“

Das Busunternehmen weist darauf hin, dass Fahrgäste sofort die Fahrer informieren sollen, wenn sie gefährliche Gegenstände im Bus finden oder verdächtige Personen bemerken.

Ebenfalls in England wurden kürzlich zwei Frauen in einem Londoner Bus übel zugerichtet - die Männer sind aber bereits wieder auf freiem Fuß.

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