Enschede-Unglück: Ermittlungen beginnen

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Ein Foto vom Unglücksort

Enschede - Einen Tag nach dem Einsturz eines Tribünendaches im Stadion des von Twente Enschede, dem ein Arbeiter zum Opfer fiel, haben am Freitag die Untersuchungen der Unglücksursache begonnen.

„Polizei und technische Experten der Stadt Enschede sind daran beteiligt“, teilte eine Sprecherin mit.

Hauptanliegen der ersten Untersuchungen ist die Überprüfung der derzeitigen Sicherheit im Stadion, um den Zeitraum der Aufräumarbeiten bestimmen zu können. Die Ermittlungen zum Unfallhergang würden zu einem späteren Zeitpunkt erfolgen, so die Sprecherin. Erste Viedeobilder, die Enschedes Bürgermeister Peter Den Oudsten in Augenschein genommen hatte, seien schwierig zu interpretieren, hieß es.

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Die Südseite der Tribüne in der Arena, die auf ein Fassungsvermögen von 30.000 Zuschauern erweitert werden soll, war am Donnerstagmittag eingestürzt und hatte mehrere Personen unter sich begraben. Bei dem Opfer soll es sich um einen 31 Jahre alten Mann aus der Kleinstadt Nijverdal handeln, 15 weitere Personen sind verletzt worden. Acht von ihnen lagen nach Angaben der Stadt auch am Freitag noch im Krankenhaus, eine Person befinde sich nach wie vor in kritischem Zustand.

Twente-Trainer Co Adriaanse hatte nach der Meldung vom Unglück alle Testspiele und Pressetermine in dieser Woche abgesagt. Wann Twente wieder Spiele in der heimischen Arena austragen kann, ist völlig unklar.

sid

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