Entführung: Verzweifelte Appelle auf Facebook

+
Die Eltern haben nicht nur Plakate in den Straßen von Kuala Lumpur gehängt, sondern auch im Internet Appelle an die Entführer veröffentlicht.

Kuala Lumpur - Die Eltern eines entführten niederländischen Jungen in Malaysia haben in ihrer Verzweiflung ergreifende Appelle auf Facebook und youtube veröffentlicht.

Die Eltern des entführten Jungen haben alle Hebel der modernen Kommunikation in Bewegung gesetzt. Sie richteten eine Facebook-Seite ein, und der Vater appellierte mit tränenerstickter Stimme auf Youtube an die Entführer. Schulfreunde des 12-Jährigen versandten auch Botschaften per Youtube. Die Familie verteilte in der ganzen Stadt Poster mit dem Bild des Kindes. “Wir haben zahlreiche Kräfte im Einsatz, die nach dem Jungen suchen“, versicherte Polizeisprecher Nashrik Mohamad am Montag.

Nayati Moodliar war am vergangenen Freitag auf dem Weg zur Mont-Kiara-Schule von Unbekannten in ein Auto gezerrt worden. Seitdem fehlt von dem Jungen jede Spur. “Er hat nie jemand etwas zu Leide getan“, sagte der Vater in dem Appell. “Wir sind nicht reich.... Lasst ihn einfach laufen, wir verfolgen euch auch nicht.“ Nayatis Eltern stammen aus Südafrika, haben aber auch die niederländische Staatsangehörigkeit.

dpa

Das könnte Sie auch interessieren

Liebe Leserinnen und Leser,

wir bitten um Verständnis, dass es im Unterschied zu vielen anderen Artikeln auf unserem Portal unter diesem Artikel keine Kommentarfunktion gibt. Bei einzelnen Themen behält sich die Redaktion vor, die Kommentarmöglichkeiten einzuschränken.

Die Redaktion

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.