Zwei Millionen Euro Lösegeld gefordert

Deutscher Milliardärs-Sohn entführt

Reinhold Würth
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Unternehmer Reinhold Würth, Unternehmer und Gründer des Schraubenkonzerns Würth

Künzelsau - Der Sohn von Schrauben-Milliardär Reinhold Würth ist in Osthessen entführt worden. Dann gab es eine Überraschung.

Der Sohn von Schrauben-Milliardär Reinhold Würth (80) ist in Osthessen entführt worden. Das Unternehmen in Künzelsau bei Heilbronn bestätigte am Donnerstag auf Anfrage einen entsprechenden Bericht von Bild.

Mittags kommt der 50-Jährige nicht zum Mittagessen. Er lebt in einer Einrichtung, weil er seit dem Kindesalter durch einen Impffehler behindert ist. Nach kurzer Zeit kommt der Sohn von Reinhold Würth aber überraschend wieder frei. Bild berichtete, er sei verschleppt und es sei ein Lösegeld von zwei Millionen Euro gefordert worden.

Würth Gruppe mit heute rund 66.000 Mitarbeitern

Die Würth-Gruppe ist eine weltweit operierende Unternehmensgruppe, die vornehmlich im Großhandel mit Produkten der Befestigungs- und Montagetechnik arbeitet. Reinhold Würth übernahm die Schraubenbehandlung im Jahr 1954 im Alter von 19 Jahren. Er baute das Schrauben-Handelsunternehmen mit heute rund 66.000 Mitarbeitern zum internationalen Marktführer in der Befestigungs- und Montagetechnik auf.

dor, Material dpa

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