Erdbeben erschüttert griechische Insel Kreta

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Erdbeben erschüttert griechische Insel Kreta

Athen/Potsdam. Ein starkes Erdbeben hat die griechische Insel Kreta erschüttert und viele Bewohner in Angst versetzt. Das Beben ereignete sich kurz nach 16 Uhr (Ortszeit) und hatte eine Stärke von 6,5, wie das Geoforschungszentrum in Potsdam mitteilte.

Griechische Behörden gaben die Stärke mit 6,3 an. Demnach lag des Epizentrum westlich der Stadt Chania in 23 Kilometern Tiefe unter dem Meeresboden. Tausende von Inselbewohnern liefen während des Bebens in Panik aus ihren Häusern.

Medien berichteten von kleineren Schäden an Gebäuden und einem Verletzten - der Mann sei in der Stadt Chania aus Angst aus dem Fenster gesprungen. Außerdem kam es in der Gegend zu schweren Steinschlägen. „Wir haben Angst, zurück in unsere Häuser zu gehen“, sagte Hara Kontoridis. 

„Plötzlich konnten wir hören, wie gewaltige Felsbrocken die Berge hinabstürzten. Dann begann die Erde zu beben.“ Die Erdstöße waren auch in der mehr als 200 Kilometer entfernten Hauptstadt Athen zu spüren. Der Vorsitzende des Stadtrats der westkretischen Kommune Kissamos sagte im Radiosender „Skai“, bei Polizei oder Feuerwehr seien keine Notrufe eingegangen. 

Zwischen 16.30 und 16.40 Uhr (Ortszeit) wurden in der Region mehrere, deutlich schwächere Nachbeben registriert. Kreta ist ein beliebtes Touristenziel. Wegen der Finanzkrise ist Griechenland besonders auf den Tourismus angewiesen.

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