Lage noch unklar

Starke Erdbeben erschüttert Indonesien

Jakarta - Der Osten Indonesiens ist am Freitag von einem starken Erdbeben erschüttert worden. Bewohner liefen in Panik auf die Straße, Berichte über Verletzte oder Schäden lagen aber zunächst nicht vor.

Die indonesische Meteorologie-Behörde erklärte, es bestehe keine Gefahr eines Tsunamis. Das Pazifische Tsunami-Warnzentrum sprach hingegen von einer „sehr geringen Wahrscheinlichkeit“ für eine Flutwelle in der Nähe des Epizentrums.

Die US-Erdbebenwarte gab die Stärke des Bebens mit 6,7 an. Das Zentrum lag demnach etwa 100 Kilometer nördlich von Dobo auf der Aru-Inselkette in einer Tiefe von 24 Kilometern.

Ein Einwohner von Dobo, Victor Siahaya, sagte, das Beben habe alles in seinem Haus erschüttert und ihn und seine Familie ins Freie getrieben. „Es war so stark“, sagte er. „Viele Leute haben geschrien, während sie in Panik davongerannt sind. Aber ich sehe keine Schäden in meinem Viertel.“

Indonesien liegt in einer seismologisch äußerst aktiven Region, dem sogenannten Ring aus Feuer. Am 26. Dezember 2004 hatte ein gewaltiges Erdbeben im Indischen Ozean einen Tsunami ausgelöst, bei dem 230.000 Menschen ums Leben kamen, die Hälfte von ihnen in Aceh.

dapd

Liebe Leserinnen und Leser,

wir bitten um Verständnis, dass es im Unterschied zu vielen anderen Artikeln auf unserem Portal unter diesem Artikel keine Kommentarfunktion gibt. Bei einzelnen Themen behält sich die Redaktion vor, die Kommentarmöglichkeiten einzuschränken, um Missbrauch zu vermeiden.

Die Redaktion

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.