Was war los?

Erdbebenalarm in Kalifornien - aber keiner spürt etwas

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Diese Grafik zeigt ein Erdbeben der Stärke 6.0, aber aus dem Jahr 2014 (Symbolfoto).

Nach einer Warnung des US-Erdbebenzentrums rechneten Medien in Kalifornien zunächst mit einem Erdbeben der Stärke 6,8 - doch dann kam alles ganz anders.

Das US-Erdbebenzentrum hat Bewohner in St. Barbara, Kalifornien vor einem Erbeben der Stärke 6,8 alarmiert. Ein Beben dieser Stärke kann richtig Schaden anrichten. Doch die Seismographen bewegten sich nicht. „Die Warnung hat in mehr als nur einem Newsroom Alarmglocken ausgelöst“, kommentierte der Sender ABC7

Doch ABC7 hat in der Redaktion einen Seismographen installiert, um über eventuelle Beben Bescheid zu wissen. Im Falle eines Erdbebens oder einer Erschütterung, blinkt sofort ein Blaulicht, schreibt der Sender auf seiner Webseite. Doch am Mittwoch ging kein Licht an und die Nadel am Seismographen bewegte sich nicht.

Insofern war ABC7 über die Nachricht der USGS verwundert. Zu Recht, wie sich später herausstellte. Dem Zentrum war ein Fehler unterlaufen.

Der Grund für den Erdbebenalarm

Forscher des California Institute of Technology in Pasadena hatten Daten des schweren Erdbebens von 1925 ausgewertet und diese am Mittwochnachmittag (Ortszeit) mit der Jahreszahl 2025 irrtümlich per Mail an das US-Erdbebenzentrum weitergeleitet, wie die Medien berichteten. 

Bei dem Beben im Juni 1925 starben 13 Menschen, große Teile von Santa Barbara wurden zerstört. Kalifornien liegt an der Schnittstelle von zwei tektonischen Platten, daher wird die Region häufig von Erdbeben heimgesucht.

Die Warnung wurde nach wenigen Minuten als Falschmeldung erkannt und gelöscht.

dpa/ml

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