Erneuter Schuldspruch

13 Jahre Haft für Totschlag an Heiligabend

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Polizeibeamte stehen am 26.12.2013 in Gütersloh (Nordrhein-Westfalen) vor dem Haus, in dem am 25.12. zwei Tote gefunden wurden.

Bielefeld - Im neu aufgerollten Prozess um den gewaltsamen Tod eines älteren Geschwisterpaares an Heiligabend 2013 ist der Angeklagte wegen Totschlags schuldig gesprochen worden.

Das Landgericht Bielefeld verurteilte den Angeklagten am Dienstag zu einer Haftstrafe von 13 Jahren. Auch am Ende der Neuauflage des Verfahrens sahen die Richter es als erwiesen an, dass der heute 30-Jährige vor mehr als zwei Jahren eine 74-Jährige und ihren drei Jahre älteren Bruder mit je elf Messerstichen in ihrer Villa in Gütersloh getötet hatte. DNA-Spuren am Tatort hatten die Polizei auf seine Fährte geführt. Er hatte die Vorwürfe stets abgestritten und seine DNA später mit einem freundschaftlichen Besuch bei der Ärztin begründet.

Bereits vor einem Jahr war der Mann von einer anderen Kammer des Bielefelder Landgerichts zu einer Haftstrafe von 14 Jahren wegen Totschlags verurteilt worden. Nachdem der Bundesgerichtshof das Urteil jedoch aufgehoben hatte, weil er entlastende Beweise zu wenig gewürdigt sah, war der Fall seit Dezember neu verhandelt worden.

dpa

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