Adieu, schönes Wetter

Am Einheitswochenende kommen die Wolken

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Hell strahlt die Herbstsonne über der Kuppel des Reichstagsgebäudes in Berlin.

Offenbach - Während am heutigen Mittwoch das Wetter recht angenehm ist, droht ausgerechnet am Tag der deutschen Einheit das bislang freundliche Herbstwetter zu kippen.

Update vom 2. Oktober 2015: 25 Jahre ist die Wiedervereinigung nun her. Aber ist Deutschland wirklich eins? Wir haben 25 Fakten zum Tag der Deutschen Einheit für Sie, die Sie noch nicht kannten.

„Der Tag gestaltet sich wohl noch trocken, wenngleich vor allem im Südwesten schon dichtere Wolken aufziehen“, sagte der Meteorologe Stefan Bach vom Deutschen Wetterdienst in Offenbach am Mittwoch.

Laut Prognose bleibt es am Samstag bei Temperaturen zwischen 14 und 19 Grad, im Süden könne es noch etwas wärmer werden. Im Norden und Nordosten gibt es überwiegend noch viel Sonnenschein. Am Sonntag breiten sich dann die Wolken aus, vor allem im Süden kann es regnen - auch kurze Gewitter sind möglich.

Am Donnerstag und Freitag kann man noch die schönen Seiten des Herbstes genießen: Der Himmel ist oft wolkenlos, die Temperaturen liegen bei angenehmen 13 bis 19 Grad. In den Nächten kann es allerdings frostig werden, die Temperaturen gehen bis auf Werte um den Gefrierpunkt zurück.

September war ein Durchschnittsmonat

Temperaturen um die 13 Grad, ein bisschen Regen und manchmal Sonnenschein: Das Wetter im September war äußerst durchschnittlich. Temperatur, Niederschlag und Sonnenschein hätten nur leicht unter den für diesen Monat üblichen Werten gelegen, berichtete der Deutsche Wetterdienst (DWD) am Dienstag in Offenbach. Insgesamt war der September demnach um fast sieben Grad kühler als der August.

Für die Menschen im Südosten gab es dem DWD zufolge noch einmal einen Hauch von Sommer. Ein Strom heißer Mittelmeerluft trieb die Temperaturen nach oben, teilweise bis auf mehr als 30 Grad. Niederschläge gab es nur selten. Auch die Berliner gehörten zu den Wetter-Profiteuren, nirgendwo sonst in Deutschland war der September wärmer und sonniger. Die durchschnittliche Temperatur lag dort bei 14,4 Grad, 170 Stunden lang schien die Sonne - das war deutlich mehr als der bundesweite Schnitt von 137 Stunden.

Im Nordwesten erreichten die Temperaturen dagegen noch nicht einmal die 25-Grad-Marke. Am schlechtesten erwischte es Thüringen. Hier ließ sich die Sonne nur 115 Stunden lang blicken, dazu war es mit 12,5 Grad ziemlich kühl.

dpa

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