Tief "Barbara"

Sturm, Schnee: Es wird kälter

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Auf dem Fichtelberg bei Oberwiesenthal liegt endlich Schnee - die Wintersportsaison kann beginnen. Foto: Bernd März

Orkanböen, Blitzeis, Schneesturm - es wird richtig ungemütlich nach den eher milden Weihnachtstagen. Doch der Wetterdienst macht Hoffnung - sogar die Sonne könnte sich zeigen.

Offenbach (dpa) - Auf die Weihnachtsfeiertage folgen stürmisches Wetter und die ersten Schneeflocken im Osten Deutschlands. Das Tief "Barbara" überquert seit Montag mit einer Kaltfront und kräftigen Böen das Land, wie der Deutsche Wetterdienst (DWD) in Offenbach mitteilte.

Vor allem in höheren Lagen werde es stürmisch. "Auf Ausflüge in die Berge sollte man besser verzichten", riet der Meteorologe Christoph Hartmann am Montag.

Für Schleswig-Holstein und Hamburg gab der DWD eine Sturmwarnung, für Teile Mecklenburg-Vorpommerns eine Unwetterwarnung heraus. In der Nacht zu Dienstag wurden orkanartige Böen und Windgeschwindigkeiten von bis zu 120 Kilometern pro Stunde erwartet. Die Deutsche Bahn stellte aus Sicherheitsgründen den Betrieb ihres Sylt-Shuttles über den Hindenburgdamm ein. Auf der A7 in Schleswig-Holstein bildete sich infolge von Hagelschauern kurzzeitig Blitzeis. Die Wasserstände an der deutschen Nordseeküste und in Hamburg sollten in der Nacht anderthalb bis zwei Meter über dem mittleren Hochwasser liegen.

Ab Dienstag macht sich dem Wetterdienst zufolge das Hoch "Yörn" über Deutschland breit und bringt etwas ruhigeres, aber auch kühleres Wetter. In den Morgenstunden muss überall mit Glätte gerechnet werden. Trocken bleibt es vor allem im Südwesten des Landes. Die Höchsttemperaturen liegen bei sechs bis neun Grad.

Am Mittwoch kann sich im Süden und Westen manchmal die Sonne zeigen. Im Erzgebirge und im Berchtesgadener Land rechnen die Meteorologen mit bis zu 25 Zentimeter Neuschnee. Die Temperaturen erreichen vier bis acht Grad. Der Donnerstag wird für weite Teile Deutschlands wolkig und trüb. Bis Silvester sinken die Temperaturen weiter. Ob das neue Jahr dann wirklich winterliches Wetter bringt, können die DWD-Meteorologen aber noch nicht sagen.

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