Erzbischof will Dialog mit Lesben und Schwulen 

+
Der neue Berliner Erzbischof, Rainer Maria Woelki, sucht den Dialog mit Schwulen und Lesben.

Berlin - Der neue Berliner Erzbischof Rainer Maria Woelki will mit allen gesellschaftlichen Gruppen der Hauptstadt ins Gespräch kommen - auch mit Lesben und Schwulen.

Die Kirche sei keine Moralanstalt, “die mit dem Zeigefinger herumfuchtelt“, sagte Woelki am Dienstag bei seinem ersten öffentlichen Auftritt in Berlin. Zwar fordere der Katechismus “geordnete Verhältnisse“ auch in sexuellen Fragen. Menschen sollten aber nicht nach ihrer sexuellen Ausrichtung beurteilt werden. Momentan ist Woelki noch Weihbischof in Köln. Der 54-Jährige betonte erneut, dass er nicht dem umstrittenen katholischen Priester- und Laienbund Opus Dei angehöre. Er erkenne aber an, dass der Orden “gute Arbeit“ leiste. Woelki soll am 27. August als Nachfolger des verstorbenen Erzbischofs Kardinal Georg Sterzinsky in sein Amt eingeführt werden.

dpa

Liebe Leserinnen und Leser,

wir bitten um Verständnis, dass es im Unterschied zu vielen anderen Artikeln auf unserem Portal unter diesem Artikel keine Kommentarfunktion gibt. Bei einzelnen Themen behält sich die Redaktion vor, die Kommentarmöglichkeiten einzuschränken, um Missbrauch zu vermeiden.

Die Redaktion

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.