EU will Vernichtung von Geld erlauben

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Die EU-Kommission fordert dazu auf, das Verbrennen von Euroscheinen zu legalisieren. 

Brüssel - Am Montag überraschte die EU-Kommission mit einer ungewöhnlichen Empfehlung an die 16 Euro-Länder: Die Kommissare forderten die Legalisierung der Zerstörung von Geld.

Bisher gilt nämlich nach uraltem Recht ein Verbot zur Vernichtung von Banknoten und Münzen. Viele der Länder in der Euro-Zone halten sich auch heute noch daran.

Mit dieser, auf den ersten Blick völlig unsinnige Forderung, verfolgt die EU-Kommission ein heheres Ziel: Sie will den "Extrawürsten" der einzelnen Staaten im Bezug auf nationale Währungsgesetze Einhalt gebieten, entschlüsselt das Nachrichtenportal orf.at die Empfehlungen der Kommissare.

Denn es gibt zum Beispiel einige Euro-Länder, darunter Finnland, die Niederlande und Belgien, in denen keine ein und zwei Cent-Stücke angenommen werden. Anderswo wird die Annahme von Scheinen ab einem gewissen Wert von vornherein ausgeschlossen.

Eine Milliarde - wieviel ist das?

Eine Milliarde - wieviel ist das?

Mit ihren Empfehlungen wollen die Kommisare den Alltag mit Bargeld  erleichtern, vor allem aber den Umgang damit vereinheitlichen. So soll die "vollständige Vernichtung von Euro-Banknoten oder -Münzen durch Einzelpersonen in kleinen Mengen nicht verboten werden", denn das gesetzliche Zahlungsmittel verdiene seinen Namen nur, wenn es eine umfassende Pflicht zur Annahme von Banknoten und Münzen gibt - ohne "Hintertürchen"!

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