Ex-Agent: Ich hätte beinahe Präsident Johnson erschossen

+
Das Archivbild vom 22. November 1963 zeigt die Vereidigung des bisherigen Vizepräsidenten Lyndon B. Johsnon zum neuen Präsidenten der USA durch die Bezirksrichterin Sarah T. Hughes (l) auf dem Flug von Dallas nach Washington. Knapp drei Stunden zuvor war der amtierende Präsident der Vereinigten Staaten, John F. Kennedy, ermordet worden, rechts die Witwe Jacqueline Kennedy.

New York - Nur wenige Stunden nach dem Attentat auf US-Präsident John F. Kennedy hätte ein damaliger Geheimdienstagent nach eigenen Angaben fast dessen Nachfolger Lyndon B. Johnson erschossen.

In seinem Buch “The Kennedy Detail“ (Das Kennedy-Kommando) beschreibt Gerald Blaine, wie er am frühen Morgen des 23. November 1963 vor dem Haus des frisch vereidigten Präsidenten Johnson in Washington Wache stand. Als er Schritte hörte, nahm er seine Maschinenpistole und zielte in der Dunkelheit auf die Brust eines Mannes, der sich als Johnson entpuppte. Eiskalte Schauer hätten ihn erfasst, als ihm bewusst geworden sei, was da fast geschehen wäre: 14 Stunden, nachdem das Land einen Präsidenten verlor, hätte er beinahe dafür gesorgt, dass es auch den nächsten verliert. Nach Blaines Angaben ist sein Buch das erste, das von einem Mitglied der Sicherheitstruppe Kennedys geschrieben wurde.

dapd

Das könnte Sie auch interessieren

Liebe Leserinnen und Leser,

wir bitten um Verständnis, dass es im Unterschied zu vielen anderen Artikeln auf unserem Portal unter diesem Artikel keine Kommentarfunktion gibt. Bei einzelnen Themen behält sich die Redaktion vor, die Kommentarmöglichkeiten einzuschränken.

Die Redaktion

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.