Gebäude eingestürzt

Explosion in Krefelder Chemiepark: Mehrere Verletzte

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Das Teil einer Abdeckung liegt vor einem Gebäude des Chemieparks, in dem sich am Mittwoch eine Explosion ereignete.

Krefeld - Ein Stickstoff-Tank fliegt in die Luft, die Zahnpasta-Farbe Titandioxid tritt aus. Weit über 100 Einsatzkräfte rücken zum Unglücksort in einem Krefelder Industriegebiet aus.

Die Explosion eines Stickstoff-Tanks in einem Chemiepark in Krefeld hat am Mittwoch nach Angaben der Feuerwehr zwölf Menschen verletzt, drei von ihnen schwer. Einer Schwerverletzter wurde mit dem Hubschrauber ins Krankenhaus geflogen, wie die Feuerwehr mitteilte. Ein Teil eines Produktionsgebäudes sei eingestürzt, sagten Sprecher der Feuerwehr und des Chemiepark-Betreibers. Einen Brand habe es nicht gegeben.

Die Feuerwehr hatte zur Suche von fünf bei ihr als vermisst gemeldeten, dann aber wieder aufgetauchten Menschen Hilfskräfte mit schwerem Gerät aus Düsseldorf und Duisburg sowie eine Suchhundestaffel angefordert. Die Vermissten tauchten aber schon wieder auf, bevor die Suche nach ihnen in den Trümmern begann. Bis zu 130 Rettungskräfte waren im Einsatz.

Bei der Explosion seien kurzfristig Titandioxid und Stickstoff ausgetreten, teilte der Betreiber mit. Titandioxid ist den Angaben zufolge ein weißes Farbpigment, das unter anderem in Zahnpasta enthalten ist. Ein Luftmesswagen habe keine erhöhten Werte festgestellt.

Es herrschte Erleichterung, dass die Rettungskräfte nicht nach Verschütteten suchen mussten, sagte Feuerwehrsprecher Christoph Manten. Auf dem auf dem 260 Hektar großen Areal des Chemieparks arbeiten nach Angaben des Betreibers 7000 Menschen.

dpa

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