Explosion: Mehrfamilienhaus komplett zerstört

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Feuerwehrmänner untersuchen am Sonntag  in Rödinghausen die Trümmer eines explodierten Hauses.

Rödinghausen - Ein Mehrfamilienhaus im westfälischen Rödinghausen ist in der Nacht zum Sonntag durch eine Explosion in Schutt und Asche gelegt worden. Spürhunde suchten am Morgen nach den 16 Bewohnern.

Eine gewaltige Explosion hat in der Nacht zum Sonntag ein Zweifamilienhaus im westfälischen Rödinghausen in Schutt und Asche gelegt. Spürhunde suchten am Morgen nach möglichen Opfern, sagte ein Sprecher der Polizei Herford. In dem Haus wohnte eine 16-köpfige Großfamilie, die aber im Weihnachtsurlaub sein soll. Bis zum Nachmittag wurden in den Trümmern keine Opfer gefunden.

Die Ursache des Unglücks war zunächst noch unklar. Erste Erkenntnisse seien nicht vor Dienstag zu erwarten, sagte ein Polizeisprecher. Zunächst müsse der Schutthaufen abgetragen werden. Durch die Wucht der Detonation seien die Wände des Hauses nach außen „umgeklappt“ und das Dach nach innen herabgestürzt. Auch ein Brand wurde entfacht, der noch in der Nacht gelöscht werden konnte.

Explosion: Mehrfamilienhaus komplett zerstört

Mehrere Häuser in der Nachbarschaft wurden wegen der starken Rauchentwicklung vorübergehend evakuiert. 14 Anwohner seien in einer Schule untergebracht worden, sagte der Sprecher des Kreises Herford, Klaus Wöhler. Sie konnten am Morgen des ersten Weihnachtstages in ihre Häuser zurückkehren. Trümmer des explodierten Hauses waren auch auf Nachbargrundstücken gelandet.

Rund 220 Rettungskräfte waren in der Nacht am Unglücksort im Einsatz. Der erste Notruf sei um etwa 3.30 Uhr eingegangen. Anwohner hätten einen lauten Knall gehört. „Von dem Haus ist nur noch Schutt und Asche übrig“, sagte Wöhler.

Mehr als 40 Mitarbeiter des Technischen Hilfswerks (THW) begannen am Sonntag, mit einem Bagger und einem Tieflader den riesigen Schutthaufen abzutragen. Knapp 20 Polizisten waren zur Ermittlung der Brandursache vor Ort. In dem Haus lebte nach Angaben Wöhlers eine Großfamilie mit zahlreichen Kindern und Jugendlichen.

dapd/dpa

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