Zwillingsbruder im Bauch

Extrem seltenes Phänomen: Baby kommt „schwanger“ zur Welt

Es handelt sich um das extrem seltene medizinische Phänomen einer „Zwillingsschwangerschaft“: Im indischen Mumbai kam ein Baby mit seinem toten Bruder im Leib zur Welt.

Mumbai - Im indischen Mumbai kam ein Neugeborenes mit seinem eigenen Zwillingsbruder im Leib auf die Welt. Wie die englische Sun online berichtet, handelt es sich um einen extrem seltenen medizinischen Fall einer Zwillingsschwangerschaft, auch genannt „Fötus in Fötus“. Weltweit seien nur etwa 200 Fälle bekannt. 

Die Mediziner entdeckten den circa sieben Zentimeter großen und 150 Gramm schweren Fötus hinter dem Magen des Neugeborenen. Nach Angaben der Ärzte war der Fötus bereits halb entwickelt, hatte Arme, Beine und sogar ein Gehirn, allerdings keinen Schädelknochen.

Eineiige Zwillinge teilen sich eine Plazenta. Nach Angaben der Gynäkologin Dr. Neena Nichlani, kommt es in Fällen einer sogenannten „monozygotischen Zwillingsschwangerschaft“ dazu, dass einer der Föten den anderen umhüllt und ihm so die Nahrung raubt.

Das Neugeborene habe die Operation gut überstanden, so der Bericht. Auch seine 19 Jahre alte Mutter sei demnach wohlauf.

va

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa

Das könnte Sie auch interessieren

Liebe Leserinnen und Leser,

wir bitten um Verständnis, dass es im Unterschied zu vielen anderen Artikeln auf unserem Portal unter diesem Artikel keine Kommentarfunktion gibt. Bei einzelnen Themen behält sich die Redaktion vor, die Kommentarmöglichkeiten einzuschränken.

Die Redaktion

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.