Ohne Pause und Neoprenanzug

Extremschwimmer durchquert Bodensee

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Christof Wandratsch pflügte in einem Stück durch die Wellen des Bodensees.

Bregenz - Der Extremsportler Christof Wandratsch hat den Bodensee durchschwommen - ohne Pause und Neoprenanzug. Die Zeit, in der er die 66 Kilometer zurücklegte, ist sensationell. 

Wie sein Manager Oliver Halder am Dienstag mitteilte, gelang dem 46-jährigen Lehrer aus Haiming in Oberbayern die Durchquerung in 20 Stunden und 41 Minuten. Wandratsch sei am Montagmorgen um 2.23 Uhr in Bodman-Ludwigshafen gestartet und erreichte nach 66 Kilometern und 670 Metern das Bregenzer Ufer um 23.04 Uhr.

"Die Wetterbedingungen waren wunderbar, besser konnte man es nicht erwischen", sagte Halder. "Das Schwierigste war zwischen Friedrichshafen und Lindau eine sehr starke Gegenströmung mit Gegenwind“, sagte Wandratsch der Nachrichtenagentur dpa. "Auch auf den letzten zwei Kilometern vor Bregenz herrschte eine starke Gegenströmung vom Rhein, da habe ich nur einen Kilometer in der Stunde geschafft." Nun sei er "total zufrieden, glücklich, stolz".

Im vergangenen Jahr hatten sich mehrere Sportler an der Bodenseequerung versucht - darunter der Stuttgarter Schwimmer Bruno Dobelmann, der zweimal scheiterte. In diesem Jahr musste Alejandro Wittwer Anfang Juli nach 27 Kilometern abbrechen - Windböen und hohe Wellen hatten ihm zu schaffen gemacht.

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dpa

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